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Traditionell wird der Deutsche Dokumentarfilmpreis im Rahmen des SWR Doku Festivals in Stuttgart verliehen. Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie kann das Festival in diesem Jahr nicht in gewohnter Form im Juni stattfinden. Der SWR und seine Partner halten an der Vergabe des Deutschen Dokumentarfilmpreises fest und setzen auf eine Präsentation im Netz. Näheres wird bald bekanntgegeben.

Das wäre unser reguläres Programm gewesen:

Die drei Kinos des Metropol in der Stuttgarter Bolzstraße zeigen von früh bis spät die Filme, Festival-Atmosphäre und Infos zum SWR Doku Festival mitten auf der Königstraße. In der Doku Lounge im Atrium des Hauses der Katholischen Kirche in der Königstraße treffen Zuschauer, Interessierte und Neugierige auf professionelle Filmschaffende – alle Orte sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Foto: M. Palmer (Foto: SWR)
Gespannte Gesicher bei den Filmen des Doku-Festivals

Besucher sehen ausgesuchte Filme unterschiedlichster Doku-Sparten und treffen deren Macher: Vom künstlerischen Dokumentarfilm über Features und Reportagen bis hin zu Essay und der Doku-Serie. Filme aus der Juryauswahl für den Deutschen Dokumentarfilmpreis, vielfältigste Dokus – das Festival bietet den Dokumentarfilm in all seinen spannenden und faszinierenden Facetten.

Foto M. Palmer (Foto: SWR)
Nicht alle Beiträge sind leicht zu verkraften

Roter Teppich, relevante Filme, kritische Nachfragen

Medienkompetenz stärken – mit Themen aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen! Beim SWR Doku Festival gibt es in unserer Doku Lounge viel Programm für Schulklassen, Lehrer*innen und alle Interessierten. Wir machen Filmvorführungen und Workshops, informieren über Netzsicherheit und sprechen mit Influencern.

Rege Beteiligung in der Doku Lounge (Foto: SWR, Foto: Markus Palmer)
Rege Beteiligung in der Doku Lounge Foto: Markus Palmer

Parallel zum SWR Doku-Festival findet der diesjährige Branchentreff Dokville am Donnerstag, den 18. Juni, und Freitag, den 19. Juni, im Stuttgarter Innenstadtkino Metropol 2 statt. Schwerpunkt des ersten Tages sind dokumentarische Formate, die sich der aufwendigen Recherche und dem Qualitätsjournalismus verschrieben haben. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen dokumentarischen, seriellen Erzählens – ein Genre, das die Branche vor spannende Herausforderungen stellt.

Irene Klünder im Gespräch (Foto: SWR, Foto: Markus Palmer)
Interviews und Podiumsdiskussionen auf dem SWR Doku-Festival Foto: Markus Palmer

Höhepunkt des Festivals: der Deutsche Dokumentarfilmpreis

Seit 2003 vergab der SWR in Kooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg den „Baden-Württembergische Dokumentarfilmpreis“ für herausragende Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum vergeben. Bei der Preisverleihung 2007 im Rahmen der Veranstaltung „Dokville“ in Ludwigsburg hatte sich gezeigt, dass der Preis nicht nur auf regionale, sondern auf internationale Resonanz stößt, sowohl bei den eingereichten Filmen als auch bei der Bedeutung als Branchentreff. Diese Wichtigkeit, aber auch die Ausrichtung auf den deutschsprachigen Raum hatte die Preisstifter bewogen, den Preis seit 2009 "Deutscher Dokumentarfilmpreis" zu nennen.

Foto: M. Palmer (Foto: SWR)
Applaus bei der Preisverleihung

Weiterhin vergibt die Norbert-Daldrop-Förderung den mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen Film über Künstler oder die Entstehung von Kunst und das Haus des Dokumentarfilms den Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro für einen herausragenden Nachwuchsfilm. Über diese drei Preise entscheidet eine unabhängige Jury aus sieben Repräsentanten des Film- und Kunstschaffens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Einen weiteren Preis vergibt eine eigene Jury der Opus GmbH für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, dotiert mit 5.000 Euro. Dieser prämierte Film wird auch auf dem Musikfestival ‚Jazz Open‘ gezeigt. Auch das Publikum ist Jury.
Die Stuttgarter Zeitung stiftet den mit 4.000 Euro dotierten Publikumspreis.

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