Bitte warten...

Artist in Residence 2018/2019 Antoine Tamestit

"Ich bin offen für alles, solange es etwas Neues enthält und die Kraft hat, mich zu bewegen."

Er wird für seine feinen Interpretationen und seine unvergleichliche Technik weltweit geschätzt: Der französische Bratschist gehört zu den großen Instrumentalisten unserer Zeit.

Antoine Tamestit

Antoine Tamestit

Alles fing mit der Geige an. Da war Antoine Tamestit fünf Jahre alt, die hatte er sich zum Geburtstag gewünscht. Dann hörte er eine Cellosuite von Bach und war von dem tiefen, erhabenen Klang des Instrumentes so begeistert, dass er umgehend wechseln wollte. Die Viola ist es dann geworden, eine perfekte Mischung aus Geige und Cello, wie er sagt. Mit ihr kann er sich ausdrücken, ausleben, singen, atmen, schwelgen. Und immer wieder taucht die Liebe zum Gesang auf, zur Stimme.

Interview in SWR2



Worte ersetzt Tamestit durch Klang – und das auf der vielleicht wertvollsten Viola der Welt. Als Dauerleihgabe spielt er die 1672 von Stradivari gebaute "Mahler"-Bratsche, die vermutlich erste Viola, die von Stradivari stammt. "Sie kommt der menschlichen Stimme sehr nahe. Sie erinnert mich an einen verführerischen Mezzosopran. Ihre Klangfarbe ist süß wie Honig und dennoch sehr brillant."

Alle Konzerte mit Antoine Tamestit im Überblick – Konzertsaison 2018/2019

Kurzbio Antoine Tamestit

Antoine Tamestit wurde 1979 in Paris geboren, studierte am Pariser Konservatorium bei Jean Sulem, war danach Schüler von Jesse Levine an der Yale University und beim Tokyo String Quartet, bevor er seine Studien bei Tabea Zimmermann in Berlin fortsetzte. Tiefgründigkeit, natürliche Musikalität, unvergleichliches technisches Können, verbunden mit einem ausdrucksstarken und farbenreichen Bratschenton – das sind nur einige Merkmale, um den französischen Musiker zu charakterisieren. Er spielt auf den Bühnen der Welt als Solist wie auch als Kammermusiker auf allerhöchstem Niveau. Als "Artist in Residence" ist Antoine Tamestit in dieser Konzertsaison in verschiedenen Konzertformaten als Solist, Dirigent und Kammermusikpartner zu erleben.

Mehr zum Thema im WWW: