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SWR Symphonieorchester Orchesterakademie I

Werke von Albrechtsberger, Hoffmeister und Haydn

Veranstaltung

Datum:
Sonntag, 5. Mai 2019
Beginn:
18 Uhr
Ort:

Schloss

Rokokotheater

Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
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Programm:

Johann Georg Albrechtsberger (1736–1809)
Sinfonia Concertino in D

Franz Anton Hoffmeister (1754–1812)
Konzert für Viola und Orchester D-Dur

Joseph Haydn (1732–1809)
Ouvertüre zu "L’isola disabitata"
(Azione teatrale in due parti) Hob. XXVIII:9
Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88

Mitwirkende:

SWR Symphonieorchester
Alessandro de Marchi, Dirigent
Antoine Tamestit, Viola

Antoine Tamestit

Der Bratschist Antoine Tamestit


Joseph Haydn suchte das Neue – in seinen Quartetten, seinen Symphonien, seinen Opern. Die Bausteine dazu fand er in seiner Umgebung, bei den Adressaten seiner Werke und in eigener Erfahrung. Seine 88. Symphonie schrieb er für Paris, er ging auf alles ein, was man dort schätzte: das Galante, das nach der langsamen Einleitung wie ein Gassenhauer durchbricht; die "Surprisen", die er elegant, etwa durch unvermittelte Exkursionen in entfernte Tonarten, einsetzt; das Virtuos-Konzertante, das sich in außergewöhnlich vielen Soli kundtut; das Theatralische etwa in den Donnerschlägen des zweiten und den komödiantischen Übergängen des letzten Satzes. In der 88. wirkte das alles in der Kombination neu. Die Elemente aber waren aus Werken Haydns und seiner Zeitgenossen durchaus bekannt. Das Galante pflegte Johann Georg Albrechtsberger, der Freund und Altersgenosse; seine Sinfonia concertino baut in ihrem klassisch-viersätzigen Zuschnitt viel Konzertantes wie Fagott- und Hornsoli ein. Franz Anton Hoffmeister fand neben seiner Verlegertätigkeit noch Zeit fürs Komponieren. Bekannt blieben vor allem Solokonzerte, besonders das Bratschenkonzert; manches aus seiner Feder wurde Haydn zugeschrieben. Das Theatralische aber kostete Haydn selbst in der Ouvertüre zur Oper L’isola disabitata wirkungsvoll aus.

con gusto zzgl. 28 €