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Streichquartett-Matinee Jerusalem Quartet

Werke von Haydn, Dvořák und Bartók

Veranstaltung

Datum:
Sonntag, 12. Mai 2019
Beginn:
11 Uhr
Ort:

Schloss

Mozartsaal

Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
Ticket kaufen
Programm:

Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1
Hob. III:75 "Erdödy-Quartett Nr. 1"

Béla Bartók (1881–1945)
Streichquartett Nr. 5 Sz 102

Antonín Dvořák (1841–1904)
Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96
"Amerikanisches Quartett"

Mitwirkende:

Alexander Pavlovsky, Violine
Sergei Bresler, Violine
Ori Kam, Viola
Kyril Zlotnikov, Violoncello

Jerusalem Quartet

Das Jerusalem Quartet

1996 traten die vier israelischen Musiker erstmals an die Öffentlichkeit. "Leidenschaft, Präzision, Wärme" (New York Times) zeichnen das Jerusalem Quartet von Anfang an aus. Alle zwei Jahre unternehmen sie eine umfangreiche USA-Tournee. In Konzerthäusern und bei den Festivals in Europa sind sie regelmäßig präsent. In den Werken ihres Schwetzinger Programms gehen Vollendung und Innovation eine unlösbare Verbindung ein. Im Quartettschaffen ihrer Komponisten stehen sie ziemlich am Ende, aber alle eröffnen Perspektiven, die zur Fortsetzung herausfordern mussten. Haydn inszeniert im G-Dur-Quartett die paradoxe Verschränkung: Die Einheit des Werkes entsteht aus gegenläufigen Kräften, ironischen Konfrontationen und Brechungen, dem unvermittelten Nebeneinander von Erhabenem, Kunstvollem, Trivialem und Geläufigem. Bartóks und Dvořáks Quartette wurden in oder für Amerika komponiert. Bartóks fünftes Quartett entstand noch vor seinem US-Exil im Auftrag einer amerikanischen Mäzenin. Mit seiner enormen expressiven Innenspannung verwirklicht es das Ideal der symmetrischen Bogenform in beispielhafter Weise. Dvořáks Opus 96, in New York komponiert, lässt in vielem schon die Eigenheiten seiner späteren symphonischen Dichtungen erahnen.