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Quardittiade

Veranstaltung

Datum:
Samstag, 16. Oktober 2010
Beginn:
11:30 Uhr

Donauhallen, Strawinskysaal 11:30; Christuskirche 15:30; Erich Kästner Halle 18:30

Ort:
Donauhallen, Strawinsky Saal; Christuskirche; Erich Kästner Halle

Peter Ablinger
Wachstum und Massenmord
für Titel, Streichquartett und Programmnote Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Ondrej Adamek
Lo que no' contamo' Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Aaron Cassidy
Second String Quartet Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

James Dillon
Neues Streichquartett Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Brian Ferneyhough
String Quartet No. 6 Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Alan Hilario
slap Schlag, Klaps + stick Stock Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Philippe Manoury
Stringendo Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Alberto Posadas
Del reflejo de la sombra Uraufführung
Kompositionsauftrag des SWR

Arditti Ouartet
Irvine Arditti, Violine
Ashot Sarkissjan, Violine
Ralf Ehlers, Viola
Lucas Fels, Violoncello

JACK Quartet
Ari Streisfeld, Violine
Christopher Otto, Violine
John Pickford Richards, Viola
Kevin McFarland, Violoncello

Quatuor Diotima
Naaman Sluchin, Violine
YunPeng Zhao, Violine
Franck Chevalier, Viola
Pierre Morlet, Violoncello

SWR2 Live-Sendung

Was für Carl Maria von Weber das „Nackende in der Tonkunst“ war, wenn er den vierstimmigen instrumentalen Satz ins Spiel brachte, ist für Theodor W. Adorno der „Widerstand gegen das Expansive und Dekorative“. Aus welcher Perspektive wir die Gattung auch immer betrachten: die QUARDITTIADE wird neue Einblicke in das aktuelle Streichquartettschaffen bieten. Sie ist der dritte und abschließende Baustein der von der Ernst von Siemens Musikstiftung geförderten Trilogie zu instrumentalen Gattungen, die die Musiktage 2008 mit der "ensembliade" begannen und 2009 im Bereich Sinfonieorchester fortsetzten. Mit dem Arditti Quartet aus London, Quatuor Diotima aus Paris und dem JACK Quartet aus New York konnten drei Streichquartette gewonnen werden, die drei Generationen und drei unterschiedliche Interpretationskulturen repräsentieren. Wieder aufgegriffen - wenn auch in stark modifizierter Form - wird am Beispiel der Werke von James Dillon und Peter Ablinger das Prinzip der Simultanuraufführung, das die Donaueschinger Musiktage erstmals im Jahre 2008 im Rahmen der „ensembliade“ praktizierten.