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Samstag, 16. Oktober 1999, 9.30 Uhr Museum-Lichtspiele Akustische Spielformen

Verleihung des Karl-Sczuka-Preises des Südwestrundfunks 1999 an Barry Bermange
und des Karl-Sczuka-Förderpreises 1999 an Thomas Gerwin und Philip Jeck durch Hörfunkdirektor Bernhard Hermann
Laudatio: Christina Weiss

Barry Bermange
TOPOPHONIA
Komposition Nr. 19 (1998)
Dauer: 47’40 Mono
Realisation: Barry Bermange
Produktion: Südwestrundfunk 1998
Dramaturgie: Hans Burkhard Schlichting
Ursendung: 4.3.1999

Die unabhängige Jury gab für ihre Entscheidung folgende Begründung:

„In ‘Topophonia’ entwickelt Barry Bermange sein ästhetisches Prinzip der ‘Klangfenster’ weiter. Im Kontrast zu Stillephasen, die in diesem Medium an die Grenzen der Geduld reichen, thematisiert er Terror und Bedrängnis durch Geräusche. Das dem Fernsehen entnommene Tonmaterial wird in streng strukturierten Sequenzen präsentiert. Das Stück entdeckt in seinem ursprünglichen Kontext kaum beachtetes Klangmaterial unseres Alltags und komponiert es zu einer durch die Stille zerrissenen Ästhetik der Geräuschbedrohung. Den Förderpreis erhalten Thomas Gerwins „Rollenspiel (r²)" und Philip Jecks „Vinyl Coda II" - zwei unterschiedliche Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung radiophoner Kunst."

Sendung:
Donnerstag, 28. Oktober 1999, 21.00 Uhr in SWR2

Sendung Förderpreis:
Donnerstag, 2. Dezember 1999, 21.00 Uhr in SWR2