blank

Der jungsteinzeitliche Jahresablauf

Frühling

Collage - Frühling im Dorf (Quelle: SWR, Foto: Peter Hollenbach, Ralf Nowak, Dr. Gunter Schöbel)

In einem Jahr der Jungsteinzeit waren der späte Winter und der Frühling sicherlich mit die härtesten Zeiten. Es wird zwar langsam wieder etwas wärmer, aber die Vorräte gehen zur Neige. Und bis zur nächsten Ernte ist noch viel zu tun.

Im Frühling machen die Felder Arbeit, Ertrag erbringen sie noch keinen. Sommergemüse wie Erbsen, Mohn, Lein und Rübsen werden jetzt ausgesät, doch zuvor muss der Acker vorbereitet und gepflügt werden. Das im Herbst angepflanzte Wintergetreidefeld wird von Unkraut befreit. Alles Handarbeit!

Wenn die Tiere noch nicht genügend frisches Futter im Wald finden, muss weiterhin zugefüttert werden. Außerdem kommen die ersten Jungtiere zur Welt. Sobald diese nicht mehr bei den Müttern trinken, können die Menschen die Milch für sich nutzen. 

Außerdem können im Wald Eier von Vögeln eingesammelt werden.

Horizontale Linie
Impressum l © SWR 2008