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Volleyball | Playoff-Finale Der VfB Friedrichshafen ist wieder Vize-Meister

Der VfB Friedrichshafen hat die 14. Deutsche Meisterschaft verpasst. Im Playoff-Finale musste sich der Rekordmeister erneut den Berlin Volleys geschlagen geben.

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Dem VfB Friedrichshafen blieb nichts anderes übrig, als den BR Volleys erneut zum Titel zu gratulieren. Denn die Berliner gewannen am Sonntag das dritte Playoff-Finalspiel beim VfB Friedrichshafen mit 3:1 (25:21, 25:27, 25:20, 25:23) und verteidigten damit ihren Titel. Für Friedrichshafen bleibt in der ersten Saison ohne die Trainer-Legende Stelian Moculescu "nur" die Silbermedaille übrig.

Dabei war das Team des ehemaligen Bundestrainers Vital Heynen gut in die verkürzte Playoff-Serie gestartet und hatte Berlin im ersten Spiel mit 3:0 geradezu aus der Halle gefegt. Doch die Berliner um den italienischen Trainer Roberto Serniotti schlugen zurück und sind nun zum achten Mal Volleyball-Meister.

Kampfansage von Vital Heynen

Doch anstatt sich lange mit der verdienten Niederlage aufzuhalten, machte VfB-Coach Heynen gleich eine Kampfansage: "Das ist mein erstes Jahr hier. Daher akzeptiere ich nochmal, dass wir verloren haben. Aber das nächste Jahr kommen wir zurück und holen die Meisterschaft. Das garantiere ich", sagte der Belgier.


Kapitän Robert Kromm (20) und Mittelblocker Graham Vigrass (15) waren im dritten Finalmatch die besten Punktesammler beim Sieger. Für Friedrichhafen war Michal Finger mit 18 Punkten der beste Spieler. Doch ganz ohne Titel muss sich der VfB Friedrichshafen im ersten Heynen-Jahr nicht in die Sommerpause verabschieden. Immerhin holte das Team im Januar bereits den DVV-Pokal.

Aufgrund der Terminprobleme wegen des Final-Four-Turniers in der Champions League, bei dem die Berliner am vergangenen Wochenende nach zwei Niederlagen Platz vier belegt hatten, wurde die Endspielserie nur im Best-of-three-Modus ausgetragen.