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Vielseitigkeit | CHIO Aachen Michael Jung siegt mit deutschem Team

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter um Olympiasieger Michael Jung haben sich beim CHIO Aachen den im letzten Jahr an Australien verlorenen Sieg im Nationenpreis zurückgeholt.

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Der dreimalige Olympiasieger Michael Jung mit Sam, Ingrid Klimke mit Hale Bob, Weltmeisterin Sandra Auffarth mit Opgun Louvo und Josefa Sommer mit Hamilton gewannen mit deutlichem Vorsprung vor Australien und Schweden. Michael Jung aus Horb am Neckar sicherte sich in der Einzelwertung zudem den zweiten Platz. Der Sieg ging an seine Teamkollegin Ingrid Klimke.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich hier gesehen habe", sagte Bundestrainer Hans Melzer: "Die Reiter, die ich im Fokus hatte, waren sehr gut. Jeder hat seinen Job erledigt."

EM-Kader noch nicht offiziell

Das Team für die EM Mitte August im polnischen Strzegom wollte Melzer zwar noch nicht offiziell nominieren, dennoch dürften die Reiter feststehen. Neben Jung und Klimke gehören voraussichtlich Ex-Europameisterin Bettina Hoy und Julia Krajewski zur Mannschaft, beide verzichteten in Absprache mit Melzer auf den Start in Aachen. Erste Ersatzreiterin wird vermutlich Josefa Sommer sein.

Auffarth ist seit Olympia in Rio keine lange Prüfung mehr mit Opgun Louvo gegangen und darf demzufolge gemäß den Regularien nicht mit zur EM.

Auch Dressur-Equipe gewinnt den Nationenpreis

Die deutsche Dressur-Equipe um Dorothee Schneider aus Framersheim hat ebenfalls den Nationenpreis in Aachen gewonnen. Für das deutsche Team war es der insgesamt 37. Sieg seit 1977. Deutschland trat in der Besetzung Werth, Rothenberger, Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. und Hubertus Schmidt mit Imperio an.

Die deutsche Mannschaft für die EM Ende August in Göteborg steht damit fest, auch wenn Bundestrainerin Monica Theodorescu sich am Samstagmittag noch nicht offiziell festlegen wollte. Werth, Rothenberger und Schneider aus der Gold-Mannschaft von Rio sind ohnehin gesetzt, der vierte Platz dürfte an Helen Langehanenberg gehen.