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TSG Hoffenheim | Bundesliga Flick vorgestellt - Hopp ist begeistert

Nun kann es losgehen: Der frühere DFB-Sportdirektor Hansi Flick ist als neuer Sport-Geschäftsführer von 1899 Hoffenheim vorgestellt worden. Flick erhält einen Fünfjahresvertrag.


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Fußball | TSG Hoffenheim

Flick zurück in Hoffenheim

Kiss

Hansi Flick ist zur TSG Hoffenheim zurückgekehrt. Der Verein bei dem er einst seine Karriere als Trainer begann. Bei einer Pressekonferenz mit Dietmar Hopp wurde er nun offiziell vorgestellt.

"Heute ist ein bedeutender Tag für die TSG. Wir glauben, dass diese Verpflichtung ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Vereins ist", sagte Mehrheitseigner Dietmar Hopp: "Nun sind wir top-besetzt. Das wird die TSG auf hohem Niveau stabilisieren."

Keine Probleme mit Rosen

Keine Probleme sehen Hopp und Flick selbst, dessen Verpflichtung am Saisonende bekannt gegeben worden war, bei der Zusammenarbeit des 52-Jährigen mit Sportchef Alexander Rosen. "Er macht die Arbeit, was die Transfers betrifft, und das macht er sehr, sehr gut", sagte Flick. "Ich bin ein absoluter Teamplayer und habe die absolute Überzeugung, dass es sehr harmonisch sein wird."

Flick: "Spieler optimal fördern"

Flick selbst geht seine neue Aufgabe optimistisch an. "Wir wollen Spieler und Trainer entwickeln. Wir sind ein Ausbildungsverein, nicht nur von Spielern, sondern auch von Trainern", sagte er: "Wir werden im Team alles dafür tun, um Spieler und Trainer optimal zu fördern."


Flick war von 2000 bis 2005 bereits Trainer der Kraichgauer, die zu Saisonbeginn in den Play-offs zur Champions League antreten. Flick wird seine Arbeit am 1. Juli aufnehmen und mit den bereits bei der TSG arbeitenden Peter Görlich sowie Frank Briel das Geschäftsführer-Trio bei 1899 bilden. Im Januar war Flick als Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgetreten.

Flick bestritt zwischen 1985 und 1993 für den FC Bayern München (104 Partien) und den 1. FC Köln (44) insgesamt 148 Spiele in der Bundesliga. Im Alter von 28 Jahren musste er seine aktive Karriere wegen einer Knieverletzung beenden.

Die Personalie macht für beide Seiten Sinn. Einerseits für den 52-jährigen Flick, der nach seiner Demission beim DFB im Januar ohne Job war, im benachbarten Bammental wohnt und regelmäßiger Besucher der Hoffenheimer Heimspiele ist. Andererseits aber auch für 1899: Der Verein schmückt sich nun mit einem ebenso prominenten wie sympathischen Gesicht. Dazu kommen die ausgeprägte Fußball-Kompetenz des früheren Bundestrainer-Assistenten von Jogi Löw und vor allem auch sein breitgefächertes Netzwerk im Nachwuchsbereich durch seine Zeit als DFB-Sportdirektor.

Flick und sein Talente-Netzwerk

Es gibt in Deutschland wohl kein Talent mit Perspektive, das Flick unbekannt ist. Gerade auch in Sachen Nachwuchsarbeit, Scouting und der Verpflichtung von jungen Spielern ist der ehemalige Bundesliga-Spieler von Bayern München und vom 1. FC Köln eine willkommene Verstärkung und ein Gewinn für 1899 Hoffenheim.