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Triathlon | Ironman in Frankfurt Sebastian Kienle rockt den Ironman

Sebastian Kienle hat sich in Frankfurt mal wieder als der härteteste aller Eisen-Männer erwiesen. Zum dritten Mal gewann er den Ironman in Frankfurt. Andreas Böcherer landete auf Platz zwei.

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Die letzten Meter ging Sebastian Kienle ins Ziel. Dann ließ er sich fallen - und feiern. Denn nach 3,86 Kilometern im Wasser, 177,2 Kilometern auf dem Rad und 42,195 Kilometern zu Fuß ist der Triathlet aus Mühlacker erneut Triathlon-Europameister. Damit hat er hat seinen Vorjahres-Sieg wiederholt und gewinnt zum dritten Mal den Ironman in Frankfurt. "Die Glücksgefühle sind noch frisch, aber das war mein geilster Sieg in Frankfurt", sagte Kienle. Nur wenige Minuten später überschritt der Freiburger Andreas Böcherer als Zweiter die Ziel-Linie (+4:25 Minuten).

So schnell wie Kienle war zuvor noch kein Triathlet in der Bankenmetropole unterwegs gewesen. Als Streckenrekord wird die Zeit jedoch offiziell nicht anerkannt, da die Radstrecke an diesem Sonntag um drei Kilometer verkürzt worden war. Die Bestzeit von Frodeno (7:49:48) aus dem Jahr 2015 hat damit weiter Bestand.

Kienle dürfte am 14. Oktober bei der WM in Kailua Kona/Hawaii dennoch erneut der Herausforderer Nummer eins von Frodeno sein. Der Star der Szene, der in der Bankenmetropole 2015 triumphiert hatte, verzichtete mit Blick auf Hawaii auf einen Start. Frodeno war am vergangenen Sonntag beim Ironman in Klagenfurt angetreten und hatte dort gewonnen.