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Rugby | Bundesliga Der Heidelberger RK holt sich den Titel zurück

In einem furiosen Finale hat sich der Heidelberger RK erneut zum deutschen Meister gekrönt und sich damit beim TV Pforzheim für die überraschende Niederlage im vergangenen Jahr revanchiert.

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Fast hätte Fullback Ali Sürer in der letzten Spielminute den Titel doch noch nach Pforzheim geholt, doch sein Pendant vom Heidelberger RK hat ihn kurz vor der Linie noch gestoppt. So blieb es beim 39:35-Sieg, mit dem sich der Heidelberger RK den Titel zurückholte und sich obendrein für die bittere Final-Niederlage in der vergangenen Saison revanchierte.

Vor etwa 1.300 Zuschauern in Berlin wollte der Rekordmeister schnell für klare Verhältnisse sorgen. Bereits in der 2. Spielminute legte der HRK den ersten Versuch und ging nach dem erfolgreichen Erhöhungs-Kick mit 7:0 in Führung. Doch noch vor Halbzeit-Pause schlug Pforzheim zurück und ging nach zwei Versuchen und zwei Straf-Kicks mit 18:15 in Führung.

Auch nach der Pause war Pforzheim zunächst das bessere Team und konnte sich schnell mit 25:15 absetzen. Doch dann kam die Zeit des Rekordmeisters: Mit drei Versuchen und einem Straf-Kick holten sie sich die Führung zurück und bauten sie auf 39:28 aus. Kurz vor Schluss machten es die Pforzheimer noch einmal spannend und kämpften sich nochmal auf drei Punkte heran. Doch der Heidelberger RK rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Der Rugby-Klub 03 Berlin wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Aus diesem Grund hat der Deutsche Rugby-Verband den RK 03 damit beauftragt, das Finale auszurichten.

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