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Rio 2016 | Speerwurf Vetter fehlen sechs Zentimeter - Röhler holt Gold

Johannes Vetter hat im olympischen Speerwurf-Finale den undankbaren vierten Platz belegt. Der Mainzer Julian Weber wurde neunter. Gold holte Thomas Röhler aus Jena.

Johannes Vetter

Verpasste nur knapp die Medaillenränge - Johannes Vetter aus Offenburg

Bereits in der Qualifikation hatten Johannes Vetter von der LG Offenburg und Julian Weber vom USC Mainz mit der zweit- und drittbesten Weite geglänzt. Weber hatte seinen Speer gleich im ersten Versuch auf 84,46 Meter geschleudert - im Finale setzte er nochmal einen knappen Meter drauf. Mit 85,32 Metern gelang ihm der viertbeste Wurf der Final-Konkurrenz. Sechs Zentimeter mehr, und er hätte mit Bronzegewinner Keshorn Walcott (85,38 m) gleichgezogen.

Traurig war der Offenburger über die verpasste Medaille jedoch nicht, was vor allem an seinem Teamkollegen Thomas Röhler lag: "Einfach bombastisch! Er hat es sich wirklich verdient nach dem Jahr", freute sich Vetter mit dem Olympiasieger aus Jena. Röhler hatte zuvor als einziger Speerwerfer in Rio die 90-Meter-Marke geknackt und mit 90,30 Metern die Goldmedaille gesichert - als erster Deutscher seit 44 Jahren.

Thomas Röhler

Seit 44 Jahren erstmals wieder Speerwurf-Gold für Deutschland - Thomas Röhler lässt sich feiern

Julian Weber auf Rang neun

Auch für Julian Weber endete der Wettbewerb erfolgreich. Mit 81,36 Metern und Platz neun konnte der Mainzer durchaus zufrieden sein - hatte er doch bereits die Qualifikation fürs Finale als Erfolg gewertet.