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Ringen | Frank Stäbler Weltmeister Stäbler wechselt nach Heilbronn

Der Ringer-Weltmeister Frank Stäbler wird ab Sommer für die Heilbronn Red Devils starten. Für Heilbronn ist der Wechsel des "Wayne Gretzky des Ringsports" eine Sensation.

Frank Stäbler freut sich über den Wechsel zu den Heilbronn Red Devils

Frank Stäbler freut sich über den Wechsel zu den Heilbronn Red Devils

Es ist, als würde ein Fußball-Weltmeister, zu Darmstadt 98 wechseln. Eigentlich ziemlich unwahrscheinlich; trotzdem ist es passiert. Auch Ringer-Weltmeister Frank Stäbler will ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen und wechselt vom Top-Klub SV Germania Weingarten zum Bundesliga-Aufsteiger Heilbronn Red Devils. Das ist - Achtung, jetzt wird es etwas kompliziert - die Bundesliga-Mannschaft des VfL Neckargartach, der Ringer-Abteilung des SV Heilbronn.

Für den Klub ist der Wechsel des Weltmeisters so etwas wie ein Hauptgewinn. VfL-Abteilungsleiter Jens Petzold ist schier aus dem Häuschen: "Das ist für uns wie ein Sechser im Lotto", sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Leinfelden-Echterdingen. "Frank Stäbler ist der Wayne Gretzky des Ringsports. Das ist für uns der Wahnsinn", freute er sich

Stäbler freut sich auf Heilbronn

Stäbler hat einen Vertrag für die im September beginnende Saison unterschrieben und wird dort in seiner Spezial-Disziplin griechisch-römisch im Leichtgewicht für die Teufel aus Heilbronn an den Start gehen. Warum es ausgerechnet die Red Devils geworden sind beantwortet Stäbler lässig : "So gut wie jeder Verein hat mir die Möglichkeit gegeben, aber die Red Devils haben den coolsten Namen". Neben dem coolen Namen bietet ihm laut seiner Aussage Heilbronn jedoch auch das beste Gesamtpaket mit einem spitzen Team, stimmigem Umfeld und finanzieller Absicherung.

Zusammen mit seinem künftigen Vereinskameraden Eduard Popp ist Stäbler nun Mitglied in der Sportförderkompagnie der Bundeswehr in Bruchsal und bereitet sich auf die Weltmeisterschaften vom 21. bis 26. August in Paris vor. In Frankreich will sich der gelernte Fachinformatiker in einer neuen Gewichtsklasse beweisen. Bisher ist er im Leichtgewicht bis 66 Kilo angetreten, in Frankreich wird er in der Kategorie bis 71 Kilo starten und spart sich seiner Aussage nach das mühsame Abnehmen vor dem Wettkampf.

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