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Querelen beim FSV Mainz 05 Kaluza tritt mit sofortiger Wirkung zurück

Johannes Kaluza hat die Konsequenzen aus dem Hickhack der vergangenen Wochen gezogen und ist als Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Mainz 05 zurückgetreten. Das teilte der Klub mit.

Johannes Kaluza steht beim FSV Mainz 05 im Kreuzfeuer der Kritik

Johannes Kaluza ist von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten.

In einem , den der Verein auf seiner Homepage veröffentlichte, heißt es, der Schritt sei unumgänglich. Er hoffe, dass dadurch alle Akteure wieder zu mehr Gemeinsamkeit finden.

Nach Angaben des Vereins waren Aufsichtsrat und Sportvorstand Rouven Schröder vorab über den Rücktritt informiert. Kaluza war im Juni von den Mitgliedern zum Nachfolger des langjährigen Präsidenten Harald Strutz gewählt worden.

Schröder respektiert Entscheidung

05-Sportvorstand Rouven Schröder erklärte, er respektiere die Entscheidung von Kaluza: "Ihm gebührt Dank dafür, dass er in dieser schwierigen Situation das Wohl des Vereins über seine persönlichen Interessen stellt. Sein Rücktritt gibt dem Verein die Chance auf einen strukturierten Weg in die Zukunft. Die Handlungsfähigkeit des Vereins bleibt dabei jederzeit erhalten, insbesondere auch meine Handlungsfähigkeit als Sportvorstand. Wir wollen und müssen diese Chance auch nutzen, um die volle Konzentration und Kraft des Vereins auf unsere Mannschaft in der Bundesliga zu richten."

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Querelen in der Führungsetage

In den letzten Wochen hatte es immer wieder Streit zwischen Kaluza und Klubgremien gegeben - unter anderem wegen der Aufwandsentschädigung für Kaluza. Im November hatte Kaluza dann erklärt, er wolle den Weg freimachen für Neuwahlen.

Auf Nachfrage verknüpfte er diesen Schritt aber mit zwei Bedingungen. So forderte er einen Verhaltenskodex, der klar die Aufgabengebiete von Vorstand und Aufsichtsrat definieren sollte. Außerdem wollte er, dass eine Vergütung für den Vorstandsvorsitzenden festgelegt werden soll.

Neuwahlen im Januar

Nach Angaben des Vereins finden am 21. Januar Neuwahlen statt. Die außerordentliche Mitgliederversammlung, die für den 11. Januar geplant war, entfällt.

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