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Skispringer Markus Eisenbichler ist beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt erneut knapp am Siegerpodest vorbeigeschrammt. Es gewann der Norweger Halvor Egner Granerud.

Markus Eisenbichler fluchte nach seinem Sprung im zweiten Durchgang beim Weltcup in Titisee-Neustadt: Der 29 Jahre alte Bayer war bei 135,5 Meter gelandet, was für ihn am Ende den vierten Rang bedeutete. Zwar bestätigte er damit seine starke Form, schrammte aber wie am Vortag, als er ebenfalls Vierter wurde, knapp am Podest vorbei. Eisenbichler, der bei schwierigen Windverhältnissen 136,5 und 135,5 Meter sprang, fehlten mit 288,7 Punkten umgerechnet anderthalb Meter zu Platz drei.

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"Es war knapp hier, die Jungs haben sich gut geschlagen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im Anschluss an das Springen im ZDF: "Aber wir sind schon längere Zeit unterwegs. Wir brauchen jetzt ein paar Tage Ruhe."

Den Sieg sicherte sich Norwegens Träger des Gelben Trikots, Halvor Egner Granerud (140 und 138 Meter). Er holte damit seinen sechsten Saisonsieg und baute auch seine Führung im Gesamtweltcup aus. Rang zwei belegte überraschend sein Landsmann Daniel-André Tande, Dritter wurde Stefan Kraft aus Österreich.

Karl Geiger diesmal auf Rang elf

Die weiteren deutschen Starter hinter Eisenbichler hatten beim Heimspiel im Schwarzwald größere Probleme. Der Vierschanzentournee-Zweite Karl Geiger zeigte sich nach Platz 25 am Vortag jedoch verbessert und erreichte mit Platz elf (272,6 Punkte) einen versöhnlichen Abschluss. Auch Pius Paschke (12.) und Severin Freund (24.) holten Weltcup-Punkte. Constantin Schmid und Martin Hamann (Ränge 32 und 39) schieden bereits im ersten Durchgang aus.

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