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Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt ist nach langer Verletzungspause auf die Schanze zurückgekehrt. Vor ihrem ersten Sprung nach 407 Tagen war sie nervös.

Die Skisprung-Weltmeisterin von 2015 absolvierte am Montag im bayerischen Rastbüchl ihre ersten Trainingssprünge. "Ich wollte mir die Sicherheit holen, dass das Knie hält. Das hat wunderbar funktioniert", sagte die 28-Jährige. "Es ging jetzt nicht darum, weit zu springen oder technische Dinge schon großartig richtig zu machen oder zu verbessern", erklärte Carina Vogt. "Ich habe einfach mal vier Sprünge gemacht, um mir die Sicherheit zu holen, dass das Knie hält und um das Knie an die neue Belastung wieder zu gewöhnen."

Der erste Sprung nach 407 Tagen

Nervosität und Erleichterung

Carina Vogt aus Degenfeld hatte sich im Juli 2019 bei einem Sturz im österreichischen Stams einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und die komplette Weltcup-Saison verpasst.

"Ich war heute schon nervös. Aber als ich auf dem Balken saß, war es fast wie immer", sagte sie. Schon in der kommenden Woche soll Vogt zur Mannschaft von Bundestrainer Andreas Bauer stoßen.

Reha für das große Ziel 2021

407 Tage lang arbeitete Carina Vogt hart für ihr Comeback. Angesprochen auf ihren Genesungsprozess sagte Vogt im Dezember 2019 im Gespräch mit SWR Sport: "Langsam geht es stetig bergauf. Ich merke, dass die harte Arbeit endlich Früchte trägt und dass es voran geht."

Die ersten Trainingssprünge jetzt sind also der nächste Schritt auf dem Weg zu ihrem nächsten großen Highlight: "Die Heim-Weltmeisterschaft 2021 in Oberstdorf habe ich mir als Ziel gesteckt", so die Weltmeisterin von 2015.

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