Stefan Horngacher wird neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer (Foto: Imago, imago images / Newspix)

Wintersport | Skispringen Skispringen: Wahl-Schwarzwälder Horngacher ist neuer Bundestrainer

Die Ära von Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster ist beendet. Nachfolger wird sein früherer Assistent Stefan Horngacher, der seit Langem in Titisee-Neustadt lebt.

Seit Wochen wurde darüber spekuliert, seit Mittwoch ist es offiziell: Stefan Horngacher wird neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch mitteilte, tritt der 49 Jahre alte Österreicher die Nachfolge seines Landsmanns Werner Schuster an, der nach elf Jahren seinen ausgelaufen Vertrag nicht mehr verlängert hatte. Ex-Weltmeister Horngacher, von 2011 bis 2016 Schusters Co-Trainer, war zuletzt Polens Nationalcoach.

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"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und die damit verbundene Rückkehr zum Deutschen Skiverband. Jetzt gilt es zunächst ein schlagkräftiges Trainerteam zusammenzustellen, um dann im Team die inhaltlichen Schwerpunkte für die anstehende Vorbereitung zu setzen. Gemeinsam wollen wir die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weiterführen", sagte Horngacher. Für ARD-Skisprung-Experte Tom Bartels ist Horngacher eine gute Wahl.

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Horngacher will "die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weiterführen"

"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und die damit verbundene Rückkehr zum Deutschen Skiverband. Jetzt gilt es zunächst ein schlagkräftiges Trainerteam zusammenzustellen, um dann im Team die inhaltlichen Schwerpunkte für die anstehende Vorbereitung zu setzen. Gemeinsam wollen wir die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre weiterführen", sagte Horngacher. Der bisherige Nationaltrainer der Polen soll die DSV-Adler für die Heim-WM 2021 in Oberstdorf und die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking fitmachen.

Als Nachfolger seines ehemaligen Chefs tritt Horngacher in große Fußstapfen. Der ungemein beliebte Schuster hatte zuletzt bei der WM in Seefeld noch einmal große Erfolge gefeiert, unter anderem Gold im Einzel (Markus Eisenbichler) und mit dem Team geholt. Der Vertrag Horngachers in Polen, wo der Steirer vor allem mit Kamil Stoch große Erfolge gefeiert hatte (zwei Olympiasiege 2018, "Grand Slam" bei der Vierschanzentournee 2017/18), war ebenfalls ausgelaufen.

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