Stephan Leyhe ist beim Weltcup in Oslo schwer gestürzt (Foto: Imago, imago images / Eibner Europa)

Wintersport | Skispringen Stephan Leyhe springt wieder

Blessuren im Gesicht und am Sprunggelenk - mehr hat Stephan Leyhe nach seinem bösen Sturz am Samstag nicht davongetragen. Darum stand der 27-Jährige nur zwei Tage später wieder am Schanzentisch.

Stephan Leyhe humpelte nach seinem Sprung durch den Auslauf. Beim Teamspringen in Oslo war der 27-Jährige bei der Landung seines 132-Meter-Sprungs schwer gestürzt und mit dem Gesicht über den Schnee geschlittert. Doch kurz nach dem Sturz stand Leyhe wieder auf und fuhr mit dem Lift erneut nach oben. Er ist eben eine Kämpfer-Natur. Der Wettkampf am Samstag wurde jedoch wegen des heftigen Windes abgebrochen.

Leyhe nahm sich einen Tag Auszeit, um sein Sprunkgelenk zu schonen, das ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen wurde. Doch zwei Tage nach seinem Sturz stand Leyhe schon wieder am Schanzentisch. "Der Sturz sah dann doch schlimmer aus, als er war", sagte Leyhe im SWR-Interview. Lediglich die hintere Sehne des rechten Fußes sei etwas "gestresst gewesen".

In der Qualifikation für den Skisprung-Weltcup in Lillehammer holte Leyhe immerhin 337,8 Punkte und landete damit auf Platz 34. Wie stark die Sehne ist, wird sich am Dienstag ab 17:00 Uhr zeigen, wenn der erste Durchgang auf der Großschanze beginnt.

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