Skispringer Stephan Leyhe (Foto: Imago, Eibner Europe)

Wintersport | Skispringen Wenige Tage nach Sturz: Stephan Leyhe wird 23. in Lillehammer

Nur wenige Tage nach seinem schlimmer Sturz in Oslo ist Skispringe Stephan Leyhe aus Breitnau zurück im Weltcup. Im norwegischen Lillehammer landete er auf Rang 23.

Die deutschen Skispringer haben sich beim Weltcup im norwegischen Lillehammer deutlich geschlagen geben müssen. Kein einziger Springer aus dem Team um den dreifachen Weltmeister Markus Eisenbichler schaffte es nicht unter die besten Zehn. Eisenbichler (122 und 129 Meter) selbst wurde 15., vor ihm landete nur Olympiasieger Andreas Wellinger (127,5 und 132 Meter) auf Rang 14. Auch Karl Geiger (20.) und Leyhe (23.) flogen hinterher. 

Der Sieg ging an den Österreicher Stefan Kraft (139 und 141 Meter) vor Robert Johansson (Norwegen) und Ryoyu Kobayashi aus Japan.

Für Leyhe war schon die Teilnahme nur wenige Tage nach seinem schlimmen Sturz ein Erfolg. "Meinem Gesicht geht es gut, mir geht es generell gut", sagte Leyhe nach dem ersten Durchgang in der ARD: "Mit dem geradeausgehen habe ich allerdings noch Probleme."

Dauer

Beim Teamspringen in Oslo war der 27-Jährige am Samstag bei der Landung seines 132-Meter-Sprungs schwer gestürzt und mit dem Gesicht über den Schnee geschlittert.

"Sah schlimmer aus, als es war"

"Der Sturz sah dann doch schlimmer aus, als er war", hatte Leyhe bereits vor dem Springen in Lillehammer im SWR-Interview gesagt. Lediglich die hintere Sehne des rechten Fußes sei etwas "gestresst gewesen".

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