Ramona Straub (Foto: Imago, imago)

Wintersport | Skispringen Kreuzbandriss - neun Monate Pause für Ramona Straub

Skispringerin Ramona Straub muss sich auf eine lange Pause einstellen. Laut SWR-Informationen hat sich die 25-Jährige aus Titisee-Neustadt einen Kreuzbandriss zugezogen.

Bundestrainer Andreas Bauer sorgte sich bereits kurz nach Ramona Straubs schweren Sturz in Oslo um das rechte Knie der 25-Jährigen Skispringerin aus Titisee-Neustadt. Die MRT-Untersuchung brachte am Montag traurige Gewissheit: Ramona Straub hat sich das rechte Kreuzband gerissen und muss sich laut Bundestrainer Bauer auf etwa neun Monate Pause einstellen. Bereits 2014 laborierte Straub an einem Kreuzbandriss im linken Knie, der sie fast zwei Jahre außer Gefecht setzte.

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Der Sturz überschattete das ansonsten gute Ergebnis der deutschen Skispringerinnen beim Weltcup in Oslo. Denn Juliane Seyfarth und Katharina Althaus haben dem deutschen Team zwei Podestplätze beschert. Die zweitplatzierte Seyfarth musste sich am Sonntag auf der Großschanze am Holmenkollen nach Sprüngen auf 114,5 und 121 Meter nur der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz geschlagen geben. Vizeweltmeisterin Althaus wurde Dritte. Straub, die nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei gelegen hatte, stürzte nach ihrem zweiten Sprung bei der Landung und verließ humpelnd den Auslauf. Sie belegte am Ende Rang sieben.

Die Ergebnisse des Wettkampfs in der norwegischen Hauptstadt zählen nicht nur zum normalen Weltcup, sondern fließen auch in die eigene Raw-Air-Wertung ein. In dieser Wertung übernahm Iraschko-Stolz die Führung vor der Norwegerin Maren Lundby und Althaus. Die Wettkampfserie, bei der es um ein Preisgeld von 35.000 Euro für die Siegerin geht, wird in diesem Jahr erstmals auch von den Frauen ausgetragen. Nach dem Springen in Oslo folgen noch Wettbewerbe in Lillehammer und Trondheim.

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