Horngacher (Foto: Imago, imago)

Wintersport | Skispringen Skispringen: Wahl-Schwarzwälder Horngacher soll neuer Bundestrainer werden

Die Ära von Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster endet an diesem Sonntag in Planica. Sein Nachfolger wird offenbar sein früherer Assistent Stefan Horngacher, der seit Langem in Titisee-Neustadt lebt.

Der Wechsel von Stefan Horngacher zum Deutschen Skiverband (DSV) als neuer Skisprung-Bundestrainer steht kurz vor dem Abschluss. "Wir sind auf der Zielgeraden, aber es gibt noch ein, zwei Dinge zu klären", sagte Horst Hüttel, Sportlicher Leiter des deutschen Skiverbandes, in der ARD. Er sei aber zuversichtlich, dass es in der kommenden Woche zu einer Entscheidung kommen werde.

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Horngacher selbst bestätigte in der ARD, dass er seinen Vertrag als Trainer bei der polnischen Nationalmannschaft aufgelöst habe. "Ich habe mich entschieden meinen Vertrag nicht zu verlängern in Polen. Es gibt nach wie vor Gespräche mit dem deutschen Skiverband, die dauern noch ein bisschen an und wir werden sehen wie man sich einigt jetzt."

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Horngacher ist für die Skispringer ein alter Bekannter, viele kennen Ihn bereits aus seiner Zeit als Stützpunktrainer im Schwarzwald oder als B-Kader-Trainer. "Es gibt persönliche Gründe, warum ich das Angebot annehme - oder darüber diskutiere. Wenn man in Deutschland wohnt, ist das eine schöne Sache. Dann sollte man auch darüber nachdenken", sagte der Wahlschwarzwälder vor dem Weltcupfinale in Planica. In den Schwarzwald zog er der Liebe wegen. Verheiratet ist Horngacher mit Nicole Hoffmeyer, der ehemaligen Chef-Physiotherapeutin von Sven Hannawald und Martin Schmitt.

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Horngacher hatte schon in der Vorwoche Gespräche bestätigt. Der 49-Jährige soll beim DSV seinen zum Saisonende ausscheidenden Landsmann Werner Schuster beerben, dessen Assistent er bis 2016 war.

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