Kira Weidle (Foto: imago images, Pierre TEYSSOT )

Wintersport | Ski Alpin

Nach zwei Jahren: Ski-Ass Weidle wieder auf einem Weltcup-Podest

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Zwei Wochen nach ihrem sensationellen WM-Silber in Cortina d'Ampezzo jubelt Skirennfahrerin Kira Weidle auch bei der Weltcup-Abfahrt in Val di Fassa. Eine Schweizerin ist aber wieder mal nicht zu schlagen.

Mit einem furiosen Finish ist die gebürtige Stuttgarterin Kira Weidle zu ihrem besten Weltcup-Ergebnis seit über zwei Jahren gerast. Die Starnbergerin belegte bei der zweiten Abfahrt im italienischen Val di Fassa am Samstag Rang drei. 0,68 Sekunden betrug ihr Rückstand auf die wieder einmal nicht zu schlagende Schweizerin Lara Gut-Behrami, die ihren Sieg vom Vortag wiederholte. Zweite wdankeurde deren Landsfrau, die Abfahrts-Weltmeisterin Corinne Suter (+0,32).

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Schnell trotz schlechter Sicht


"Das Licht war ziemlich schwierig, weil es wolkenverhangen war", sagte Weidle nach ihrem wilden Ritt auf der verhältnismäßig kurzen Piste "La Volata" der ARD. Im oberen Teil habe sie daher "die Wellen ein bisschen übersehen". Im unteren Streckenabschnitt hingegen zeigte die 25-Jährige wie schon am Freitag, als sie bei der ersten Abfahrt im Fassatal Vierte geworden war, wie schnell sie sein kann.

"Wenn es so läuft, kann ich nicht meckern."

Letztmals auf einem Weltcup-Podium gestanden hatte Weidle im Januar 2019 als Dritte beim Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen, zwei Monate zuvor hatte sie im kanadischen Lake Louise ebenfalls Rang drei belegt. Schon vor zwei Wochen hatte die gebürtige Stuttgarterin von ihren aktuell pfeilschnellen Skiern profitiert und in der WM-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo sensationell Silber geholt. Nun schob sie ihr bestes Weltcup-Ergebnis in der laufenden Saison hinterher.

Eine Schweizerin dominiert

An die derzeit überragende Gut-Behrami reichte sie allerdings erneut nicht heran. Die Eidgenossin feierte bereits ihren sechsten Weltcup-Sieg in diesem Winter und baute dadurch auch ihre am Freitag übernommene Führung im Gesamtklassement aus. "Chapeau! Es ist schon herausragend, wie sie gerade fährt", sagte Weidle über die 29-Jährige, die in Cortina zuletzt zudem Weltmeisterin im Super-G und Riesenslalom wurde. Die zweite deutsche Starterin am Samstag in Val di Fassa, Katrin Hirtl-Stanggassinger (+4,76), belegte Platz 41.

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