Max Gurgel gewinnt kleines Finale. (Foto: SWR)

Segeln | Matchrace Match Race: Max Gurgel gewinnt kleines Finale

Fünf Tage Weltklasse-Segelsport, ein großes Pfingstfest im Langenargener Gondelhafen, zehn Teams aus acht Ländern und mehr als 20.000 Zuschauer beim deutschen Duellsegel-Gipfel auf dem Bodensee.

Das 22. Match Race Germany ging am Pfingstmontag mit einem echten Segel-Finalkrimi über die volle Distanz von fünf Matches mit dem umjubelten Sieg des neuseeländischen Knots Racing Teams von Nick Egnot-Johnson zu Ende. Die Kiwis besiegten im hochspannenden Finale die Schweizer Titelverteidiger um Steuermann Eric Monnin mit 3:2, obwohl sie schon 1:2 zurückgelegen hatten. Damit vereitelten die Neuseeländer auch Monnins Hoffnung auf den Hattrick nach Siegen in 2017 und 2018.

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Max Gurgel gewinnt mit Team das kleine Finale

Das kleine Finale gewann Max Gurgel’s Hamburger Team VmaxYachting mit 2:0 souverän gegen das slowenische Lumba Match Race Team von Dejan Presen. Für Physiker und "Boote-Flüsterer" Max Gurgel bedeutete das ein "Happy End" nach dem etwas unglücklich gegen die siegreichen Neuseeländer in nur einem Match verlorenen Halbfinale, in dem nach Gurgels gewonnenem Start ein 30-Grad-Winddreher die Kiwis auf dem Weg zur Top-Marke bevorzugt und in Führung hatte gehen lassen. Gurgel sagte: "Das kleine Finale haben wir dann mit einem klaren Start-Ziel-Sieg und einem echten Kampfsieg für uns entscheiden können. Darüber sind wir jetzt alle im Team wirklich glücklich."

Positiver Fazit von Veranstalter

Die sportliche Bilanz von Matchrace-Veranstalter Eberhard Magg fiel nach fünf spannenden Tagen beim Match Race Germany positiv aus: "Der Wind hat zwar nicht immer kooperiert, doch der Auftakt war fulminant und das Finale ein Krimi. Am Ende konnten wir das volle Programm segeln und haben tollen Sport, enge Rennen und so einige Überraschungen erlebt. Das ist es doch, was eine Regatta für ihre Teilnehmer und Fans ausmacht. Damit kann man als Veranstalter nur glücklich sein."

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