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Am 8. April (18:00 Uhr) beginnt mit dem ersten Finalspiel der Best-of-Five der Kampf um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft. Mit dem VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys treffen zwei Giganten aufeinander.

Diese Saison war weder für den VfB Friedrichshafen, noch für die Berlin Recycling Volleys eine einfache. Corona, Verletzungen und andere Schwierigkeiten blieben ständige Begleiter: viele Unsicherheitsfaktoren für beide Rekordhalter. Dennoch kämpften sie sich ins Finale.

Beide Teams standhaft trotz Schwierigkeiten

Thilo Späth-Westerholt, neuer Geschäftsführer der "Häfler", hat das Finalspiel so nicht erwartet. Nach einem "heftigen Jahr" stehe der VfB aber nun verdient in den Endspielen. Die bisherige Saison war ohnehin schon kein Kinderspiel: Stichwort Coronakrise und Umzugskisten. Das Viertelfinale gegen die Volleyball Bisons Bühl und das Halbfinale gegen die SVG Lüneburg machten es ihnen nicht leichter.

Auch die Berliner hatten zuletzt im Halbfinale gegen Düren trotz eines Pilotprojektes mit 800 Zuschauern im Stadion zu kämpfen. Verletzungen erschwerten die Saison zusätzlich. Nach diesen seien die Hauptstädter in den Finalspielen nun allerdings stärker einzuschätzen.

Berlin sei eine sehr stark besetzte Mannschaft, die ihre Steigerungsfähigkeit während der Saison auch schon in der Vergangenheit beweisen konnte.

Blau-weißer Endspurt

Der VfB Friedrichshafen erlitt mit einer Corona-Pause in der Champions League Anfang Februar einen Rückschlag. "Wir waren auf einem sehr guten Level", so Späth-Westerholt, "hatten aber seit der Pause und durch infizierte Spieler Schwierigkeiten, dieses Level wieder zu erreichen." Nach jetzigem Stand seien alle Spieler gesund. Es gelte nun lediglich, die Spieler wieder auf ihr höchstes Niveau zu bringen. Ansonsten würde es gegen die Hauptstädter sehr schwer.

"Wenn wir uns steigern und zu 100 Prozent unser Leistungslevel abrufen können, haben wir auf jeden Fall Chancen, die Berliner zu besiegen."

Thilo Späth-Westerholt, Geschäftsführer VfB Friedrichshafen

An Ehrgeiz fehlt es den Berlinern nämlich genauso wenig: Der Titelsponsor bringt zusätzlichen Anreiz und spendet für jeden punktebringenden Aufschlag 100 Euro für Nachwuchsprojekte in Berlin und Umgebung.

Mit Rückenwind zur Meisterschaft

Dass die Friedrichshafener es den Hauptststädtern so schwierig wie möglich machen möchten, steht außer Frage. Ein Vorteil für den VfB könnte der Heimathafen sein: Die "Häfler" kämpfen zwei Mal in der eigenen Halle - derzeit in der Halle A1 der Messe, bis April 2022 eine Übergangsspielstätte. Weniger Reisen und schnellere Erholung sind aber nicht die Geheimwaffen der Südwestler: das sei die "geschlossene Mannschaftsleistung".

"Jeder Spieler muss 100 Prozent abrufen. Dann müssen wir sehr, sehr gut als Team agieren, was uns während der Saison schon oft gelungen ist."

Thilo Späth-Westerholt, Geschäftsführer VfB Friedrichshafen

Letztendlich käme es aber, wie sonst auch immer, auf die Tagesleistung an. Und wenn im Südwesten der Wind richtig steht, könnte die Deutsche Volleyball-Meisterschaft schon bald wieder in den Hafen des VfB einfahren.

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