Mit seinerstarken Leistung führte Ziga Stern den VfB Friedrichshafen in die Zwischenrunde der CEV Champions League. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / nordphoto GmbH)

Volleyball | Champions League

VfB Friedrichshafen in den Champions-League-Playoffs

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Der VfB Friedrichshafen hat sich für die Playoffs in der Volleyball-Champions-League qualifiziert. Für die Häfler ist es der größte internationale Erfolg seit 2018.

Es war ein enges Spiel mit dem besseren Ende für den VfB Friedrichshafen. Das Team vom Bodensee hat den HSC Montpellier mit 3:2 (28:26, 22:25, 25:23, 23:25, 15:13) besiegt und steht damit vorzeitig in der Zwischenrunde der Volleyball-Champions-League. Denn mit nun zehn Punkten aus fünf Spielen kann der Champions-League-Sieger von 2007 nicht mehr von Platz zwei der Gruppe A verdrängt werden.

Schon der erste Satz war hart umkämpft: Montpellier erwischte den besseren Start und Friedrichshafen musste lange Zeit einem knappen Rückstand hinterherlaufen. Doch das Team von Trainer Mark Lebedew ließ sich davon nicht aus Ruhe bringen und konnte sich einerseits auf die taktische Disziplin und andererseits auf einen starken Mittelblock verlassen. Doch nach einem kurzen Zwischenhoch zur Mitte des ersten Satzes und einer Zwei-Punkte-Führung (10:8) musste Friedrichshafen Montpellier erst einmal wieder hinterherlaufen. Dennoch gelang es den Häflern, den ersten Satz am Ende knapp mit 28:26 für sich zu entscheiden.

Ziga Stern avanciert zum Spieler des Spiels

Im zweiten Satz trumpfte der VfB zunächst ganz groß auf: Nach starken Aufschlägen von Ziga Stern zog Friedrichshafen schnell mit sechs Punkten weg. Doch beim Stand von 9:3 verlor das Team vom Bodensee völlig den Faden und musste nach mehreren einfachen Fehlern zusehen, wie Montpellier erst aufholte und dann mit 19:15 davon zog. Zwar fing sich das Team vom Bodensee gegen Ende des zweiten Satzes wieder, doch der Rückstand war zu groß; der Satz ging mit 22:25 verloren.

Doch die Konzentration war zurück - entsprechend eng war der dritte Satz. Erst an dessen Ende konnte sich der VfB Friedrichshafen mit zwei Punkten absetzen und den Satz schließlich knapp mit 25:23 für sich entscheiden. Das war der entscheidende Punkt, der den VfB Friedrichshafen in die nächste Runde der CEV Champions League bugsierte. Den vierten Satz musste Friedrichshafen trotz kontinuierlicher Führung mit mit 23:25 an Montpellier abgeben.

VfB Friedrichshafen triumphiert im entscheidenden Satz

Im finalen fünften Satz zeigte sich der VfB Friedrichshafen wieder von der besseren Seite. Tim Peter ersetzte den stark aufspielenden Ziga Stern. Doch auch ohne den Man of the Match gewann der VfB den Satz mit 15:13 und damit das Spiel. Ihre abschließende Gruppenpartie in der Königsklasse bestreitet die Lebedew-Truppe am Mittwoch, 25. Januar, beim polnischen Club Jastrzebski Wegiel.

Direkter Einzug ins Viertelfinale möglich

Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel bei Jastrzebski Wegiel (Mittwoch, 25. Januar, 18 Uhr) wäre sogar noch der Gruppensieg und damit der direkte Einzug ins Viertelfinale möglich. Dies hängt allerdings vom Ausgang der Partie zwischen Vojvodina Novi Sad und Jastrzebski Wegiel ab. Sollte der Favorit aus Polen einen Auswärtssieg landen, wäre der erste Platz in der Gruppe A für den VfB Friedrichshafen unerreichbar. Dann führt der Weg ins Viertelfinale nur über die Zwischenrunde.

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