Vital Heynen bejubelt einen Punkt seiner Mannschaft. (Foto: Imago, imago images/ Conny Kurth)

Volleyball | VfB Friedrichshafen VfB Friedrichshafen empfängt die BR Volleys zum "Game of Throne"

Showdown am Bodensee: Nach drei Final-Niederlagen in Folge will der VfB Friedrichshafen den aktuellen Meister Berlin vom Thron stoßen und setzt dabei auf den Heimvorteil.

Am Ende machen vielleicht die Fans den Unterschied. 4.000 Anhänger werden am Sonntag (14:30 Uhr) in der ZF Arena erwartet, um den VfB Friedrichshafen im entscheidenden Spiel im "ewigen Finale" gegen die BR Volleys zur Meisterschaft zu brüllen. Es ist bereits das siebte Finale in Folge zwischen den Berlin Recycling Volleys und dem VfB Friedrichshafen - fünfmal mit dem besseren Ende für Berlin. Nach dem Titel-Hattrick der Berliner will der VfB unbedingt die 14. Meisterschaft an den Bodensee holen - sozusagen als Abschiedsgeschenk für den scheidenden Trainer Vital Heynen. Am Mittwoch hatte Friedrichshafen den ersten Matchball vergeben.

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Hoffnung auf den Heimvorteil

Der große Unterschied diesmal: Die Friedrichshafener sind in den Playoffs zuhause noch ungeschlagen. Durch die bessere Bilanz in der Hauptrunde, haben die Häfler auch im letzten Spiel der Best-of-five-Serie Heimvorteil. Wie wichtig dieser sein kann, hat das vierte Spiel in Berlin gezeigt. "Berlin hat sich teilweise in einen Rausch gespielt. Unsere Stärken kamen nur teilweise zur Geltung", bilanzierte VfB-Diagonalangreifer Daniel Malescha: "Jetzt wollen wir am Sonntag in unserer Halle mit unserem Publikum zuschlagen und den Sack endlich zumachen. Ich glaube fest daran, dass wir das Spiel gewinnen können", sagte er. "In den Playoffs haben wir noch keine Partie in eigener Halle verloren."

Heynen zeigte sich auch nach dem verlorenen vierten Spiel optimistisch: "Wir sehen hier die zwei besten deutschen Mannschaften. Das sind enge Spiele. Der Unterschied ist nicht groß, deswegen hoffe ich, dass wir den Heimvorteil nutzen."

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Wie auch immer das Finale ausgeht, nach dem Spiel steigt in der Arena die große Saison-Abschlussparty mit der offiziellen Verabschiedung von Trainer Vital Heynen. Der Belgier wird sich künftig ganz um seine Aufgabe als polnischer Nationaltrainer konzentrieren.

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