Jakub Janouch feiert den 16. Pokalsieg des VfB Friedirchshafen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Julia Rahn)

Volleyball | VfB Friedrichshafen Der VfB Friedrichshafen krönt sich erneut zum Pokalsieger

Der Rekord-Pokalsieger VfB Friedrichshafen hat sich erneut zum Champion gekrönt. Im DVV-Pokalfinale gegen die SVG Lüneburg wurde der VfB seiner Favoriten-Rolle von Anfang an gerecht.

Der VfB Friedrichshafen bleibt im Pokalfinale eine unbezwingbare Macht. Der Rekordtitelträger gewann in Mannheim gegen die SVG Lüneburg klar mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:16) und feierte den dritten Endspiel-Sieg in Serie sowie bereits den 16. insgesamt. Lüneburg muss fünf Jahre nach dem Aufstieg in die Bundesliga weiter auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte warten.

In der Neuauflage des Pokalfinales von 2015 agierte der Außenseiter aus Lüneburg zu Beginn frech und mutig. Jeder Punkt der Norddeutschen wurde frenetisch gefeiert, die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner konnte sich im ersten Durchgang auch immer wieder eine knappe Führung erarbeiten, konnte diese jedoch nicht behaupten. Vor vier Jahren waren die Lüneburger in nur 68 Minuten mit 0:3 untergegangen, auch dieses Mal schaffte es die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner nur phasenweise mitzuhalten. "Die Lüneburger spielen ihre bisher beste Saison", hatte VfB-Trainer Vital Heynen vor dem Spiel gesagt und ein Spiel auf Augenhöhe prophezeit. Doch ein Coup wie im Halbfinale, als die SVG den deutschen Meister BR Volleys aus dem Wettbewerb beförderte (3:2), blieb aus.

Friedrichshafen in allen Belangen überlegen

Die mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Mannschaft vom Bodensee nutzte jeden Fehler des Gegners gnadenlos aus. Obwohl Lüneburg das Bundesliga-Auswärtsspiel gegen die "Häfler" am 12. Januar mit 3:2 gewonnen hatte und damit den ersten Sieg überhaupt am Bodensee holte, fand die Mannschaft vor 10.287 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena kein Rezept gegen den übermächtigen Gegner und kassierte am Ende erneut ein 0:3. Friedrichshafen hat damit seit der Niederlage 2011 gegen Generali Haching (2:3) kein Pokal-Endspiel mehr verloren. 2013 und 2016 war der Verein bereits im Viertelfinale gescheitert.

Im Endspiel der Frauen stehen sich der fünfmalige Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin und MTV Allianz Stuttgart gegenüber (16.15 Uhr/Sport1). Für Schwerin wäre der Sieg der sechste Pokalsieg, Stuttgart könnte sich zum vierten Mal zum Champion krönen.

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