Hans Peter Müller-Angstenberger ist ab Sommer nicht mehr Trainer des TV Rottenburg (Foto: Imago, imago/ULMER Pressebildagentur)

Volleyball | TV Rottenburg Der TV Rottenburg trennt sich von Kult-Trainer Müller-Angstenberger

Seit 17 Jahren steht Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger an der Seitenlinie des TV Rottenburg. Diese Ära wird im Sommer enden.

Seit 2002 trainiert Hans Peter Müller-Angstenberger den TV Rottenburg. Er hat den damaligen Regionalligisten 2006 und 2008 jeweils bis in die Bundesliga geführt. 2009 erreichte der 46-Jährige mit dem TV Rottenburg sogar den Europapokal. Auf seiner Webseite hat der Verein den Abschied damit begründet, "neue Impulse" setzen zu wollen. Die laufende Saison soll der "Trainer-Vulkan" noch zu Ende führen.

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Müller-Angstenberger übernimmt Verantwortung

Müller-Angstenberger wirkte nach der Entscheidung gelöst: "Nach 17 Jahren ist nicht meine Leidenschaft oder mein Motor erloschen. Aber es ist eine Zeit, in der im Umfeld oder bei einem selbst Zweifel wachsen, ob man noch die Frische für genau diese Aufgabe in genau dieser Funktion hat oder ob jetzt nicht der Punkt für einen Neuanfang ist." Mit dem Schritt übernehme er auch die Verantwortung dafür, dass der TV Rottenburg in der laufenden Saison weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist.

Rottenburg in akuter Abstiegsgefahr

Aktuell steht der Verein mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz der Volleyball-Bundesliga. Bei noch drei ausstehenden Spielen (Gießen, Berlin und Herrsching) scheint der sportliche Klassenerhalt unwahrscheinlich.

Dennoch will TVR-Manager Philipp Vollmer auch für die kommende Saison ein Bundesliga-Szenario entwerfen, um einen eventuell kurzfristig freiwerdenden Platz einnehmen zu können.

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