Die neuformierten Rottenburger wollen auch in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen. (Foto: Imago, ulmer)

Teamcheck | TV Rottenburg Das große Ziel: Erneuter Klassenerhalt

Die Volleyballer des TV Rottenburg starten in ihre zwölfte Saison in der Bundesliga. Mit einigen Neuzugängen, aber auch vielen Abgängen, soll erneut der Klassenerhalt gelingen.  

So lief die vergangene Saison

Die vergangene Spielzeit war für die Rottenburger Volleyballer eine der schwierigsten in ihrer bisherigen Bundesligahistorie. Nach 20 Spieltagen lautete die Bilanz: 19 Niederlagen bei nur einem Sieg. Immer wieder hatte die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und geriet dadurch in eine Abwärtsspirale. Die Klasse konnte letztendlich nur gehalten werden, weil die Bergischen Volleys noch schlechter abschnitten als der TV Rottenburg.  

Wer kommt, wer geht?

Im Sommer stand in Rottenburg ein Umbruch an. Für einige Spieler endete das Kapitel beim TVR. So erhielt beispielsweise Ferenc Nemeth keinen neuen Vertrag mehr. Außerdem verließen Lars Wilmsen, Paul Henning, Philipp Jankowski, Federico Cipollone die Rottenburger. Besonders schmerzhaft für viele Fans ist der Abgang von Dirk Mehlberg. Der Außenangreifer spielte seit 10 Jahren beim TVR und war eine wichtige identifikationsfigur des Vereins.

Es konnten aber auch zahlreiche Neuzugänge in der Neckarstadt begrüßt werden. Den neuen Mittelblock bilden neben Friederich Nagel die Neuankömmlinge Mathäus Jurkovics und Mitchel Penning. Jan Röling und Jannis Hopt sind die neuen Zuspieler im Team. Hopt, der auf der Position des Zuspielers eigentlich als gesetzt galt, verletzte sich jedoch beim Kochen an der Hand und wird den Rottenburgern noch einige Wochen fehlen. Komplettiert wird der Kader durch Diagonalangreifer Alex-Duncan-Thibault.

Die neuformierten Rottenburger wollen auch in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen. (Foto: Imago, ulmer)
Die neuformierten Rottenburger wollen auch in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen. Imago ulmer

Der Trainer

Trotz des Umbruchs innerhalb der Mannschaft, setzt man in Rottenburg, was den Trainer angeht, auf Kontinuität. Denn auch in der neuen Saison wird Coach Müller-Angstenberger die Geschicke beim TVR leiten. Der 46-jährige übernahm  den Trainerposten 2002 und führte die Rottenburger aus der Regionalliga bis in die Bundesliga. Damit bleibt Müller-Angstenberger der dienstälteste Trainer der Bundesliga. In die neue Saison geht der "Volleyball-Vulkan" mit großer Vorfreude: "Ich verspüre neue Motivation mit Vollgas an die Sache ranzugehen."

Erwartungen an die kommende Saison   

Nach dem denkbar knappen Klassenerhalt in der letzten Saison und dem Umbruch innerhalb der Mannschaft des TVR, ist das große Ziel auch in diesem Jahr der Klassenerhalt. Die Neckarstädter wollen alles daran setzen, ihre zwölfte Bundesligasaison erfolgreicher zu gestalten als die letztjährige Spielzeit. Dabei werden die vielen Neuzugänge eine wichtige Rolle spielen.

Gelingt es den Rottenburgern, die Neuen schnell zu integrieren, dann ist der Klassenerhalt ein realistisches Ziel. TVR-Manager Philipp Vollmer zeigte sich kurz vor Saisonbeginn positiv gestimmt: "Im Team herrscht eine hohe Zufriedenheit und wir freuen uns jetzt, dass die Saison am Wochenende startet."

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