Manager Philipp Vollmer (links) stellt den neuen TV-Rottenburg-Trainer Christophe Achten vor (Foto: SWR, Markus Ulmer)

Volleyball | TV Rottenburg Der TV Rottenburg stellt seinen neuen Trainer vor

Die Ära von Hans Peter Müller-Angstenberger beim TV Rottenburg ist mit Abpfiff der laufenden Saison zu Ende. Seit Montag ist klar, wer in seine Fußstapfen treten soll.

Der TV Rottenburg bereitet sich auf die Ära nach Hans Peter Müller-Angstenberger vor, der zuvor 17 Jahre lang die Volleyballer trainiert hat und den Verein zum Saisonende verlässt. Seit Montag ist offiziell, dass ab der kommenden Saison der Belgier Christophe Achten die Mannschaft übernimmt.

Achten begann als Frauen-Trainer in Maaseik und wechselte erst später zu den Männern. Zuletzt hat der 40-Jährige den finnischen Erstligisten Raision Loimu trainiert und parallel die isländische Nationalmannschaft betreut. Achten ist begeistert von seinem neuen Arbeitgeber: "Ich hatte vom ersten Moment an ein gutes Gefühl und das hat sich vor Ort bestätigt. Ich war beeindruckt vom Umfeld des Clubs. Es ist alles gegeben, um professionell zu arbeiten", lässt sich Achten zitieren. Er bekommt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Achten soll junge Spieler entwickeln

Rottenburgs Manager Philipp Vollmer freut sich auf einen "kompetenten Trainer" der "eine hohe Expertise im Männervolleyball mit nach Rottenburg" bringt. Er schätzt ihn als Trainer, der "gut mit jungen Spielern arbeiten und diese entwickeln" kann.

Dauer

Noch ist jedoch nicht klar, in welcher Liga Achten den TV Rottenburg in der kommenden Saison trainieren wird. Nach der 2:3-Heimniederlage zum Saisonabschluss gegen Herrsching ist die Mannschaft nach zwölf Jahren Bundesliga abgestiegen. Die Rottenburger hoffen allerdings, dass einer der potenziellen Aufsteiger lieber zweitklassig bleibt, weil er die Bundesliga-Vorgaben nicht erfüllen kann oder möchte.

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