Die Stuttgarter Beachvolleyballerinnen Karla Borger und Julia Sude bei der Europameisterschaft in Wien.  (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Beachvolleyball | Europameisterschaft

Borger/Sude holen EM-Bronze und vergießen Freudentränen

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Die Stuttgarterinnen Karla Borger und Julia Sude haben bei der Beachvolleyball-EM die Bronzemedaille gewonnen. Nach dem Spiel flossen Freundentränen.

Kurz nach dem Triumph im "kleinen EM-Finale" flossen die Tränen. Als Julia Sude vom Courtsprecher gefragt wurde, was ihr durch den Kopf gehe, bekam sie kein Wort heraus, Tränen schossen in ihre Augen - und sie reichte das Mikrofon einfach an ihre Partnerin Karla Borger weiter. Wenige Minuten zuvor hatten Borger/Sude (Stuttgart) bei der Beachvolleyball-EM in Wien im Spiel um Bronze gegen Anastasija Kravcenoka und Tina Graudina (Lettland) mit 2:1 (14:21, 21:17, 15:8) gewonnen und den dritten Platz belegt.

Nach schwachem Start kam das deutsche Team im Laufe des zweiten Satzes immer besser in die Partie um Bronze. Im Entscheidungssatz zogen sie früh davon und verwandelten ihren zweiten Matchball zum verdienten Sieg. "Wir sind wahnsinnig stolz", sagte Borger nach dem Spiel und grinste über das ganze Gesicht. Julia Sude und sie hätten nach den Olympischen Spielen in Tokio, wo sie frühzeitig in der Gruppenphase ausgeschieden waren, intensiv diskutiert, ob sie überhaupt zur EM fahren sollten. "Aber wir wollten allen zeigen, dass wir es noch können."

"Alles ist möglich, wenn du nur dran glaubst"

Für Borger/Sude ist der Gewinn dieser EM-Medaille der größte Erfolg ihrer gemeinsamen Karriere. Beide hatten mit anderen Partnerinnen jeweils einmal EM-Bronze (Borger 2016 mit Britta Büthe, Sude 2017 mit Chantal Laboureur) gewonnen.

Knappe Halbfinal-Niederlage

Wenige Stunden zuvor hatten die Deutschen gegen die Schweizerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli mit 1:2 (9:21, 24:22, 14:16) verloren und den Sprung ins Finale knapp verpasst. Dabei hatten Borger/Sude im entscheidenden dritten Satz beim Stand von 14:11 drei Matchbälle, vergaben aber den siegbringenden Punkt. Das Schweizer Team Betschart/Hüberli holte sich später den EM-Titel durch ein 2:0 (21:15, 21:12) gegen Katja Stam/Raisa Schoon (Niederlande).

Laboureur/Tillmann scheitern im Viertelfinale

Chantal Laboureur (Friedrichshafen) hatte mit ihrer Partnerin Cinja Tillmann (Münster) immerhin den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Dort scheiterten die Beiden allerdings trotz Führung an Tina Graudina und Anastasija Kravcenko aus Lettland (21:13, 16:21, 13:15). Laboureur und Tillmann bildeten wie bereits bei anderen gemeinsamen Turnieren in diesem Jahr ein Interims-Duo.

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