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Die Volleyballerinnen des MTV Stuttgart haben das fünfte Spiel um die Deutsche Meisterschaft glatt mit 0:3 verloren und müssen sich mit Platz zwei begnügen. Neuer Meister ist der Dresdner SC.

Auch im entscheidenden fünften Duell um die Deutsche Meisterschaft mussten die Volleyballerinnen des MTV Stuttgart auf ihre beste Angreiferin Krystal Rivers verzichten. Ohne die erkrankte Ausnahmekönnerin reiste das Team nach Dresden und traf dort auf hochmotivierte Gastgeberinnen. Den ersten Durchgang gewannen die Dresdnerinnen mit 25:20. Im zweiten Satz wurde es noch enger, doch auch dieser ging mit 25:23 an die Gastgeberinnen. Hart umkämpft war der dritte Durchgang, in dem sich die Stuttgarterinnen einen Satzball erkämpften, am Ende aber mit 24:26 unterlagen.

"Ohne Kapitänin chancenlos"

MTV-Sportdirektorin Kim Renkema bedauerte den Ausfall von Leistungsträgerin Krystal Rivers, die schon im vierten Spiel gefehlt hatte: "Klar ist es bitter, aber es war ein bisschen erwartbar, wenn der Motor, die Kapitänin ausfällt", sagte Renkema: "Dresden war über die gesamte Serie fitter." Der SC ist damit zum sechsten Mal deutscher Volleyball-Meister der Frauen und sicherte sich nach 2016 erstmals wieder die begehrte Schale.

In der spannenden Best-of-Five-Serie hatten die Stuttgarterinnen bereits mit 2:0 geführt, konnten jedoch beide Matchbälle nicht verwandeln. Beide Teams standen sich nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in einer Finalserie gegenüber - und die Schwaben mussten sich zum dritten Mal dem DSC geschlagen geben. Die Stuttgarterinnen verpassten damit den zweiten Meistertitel nach 2019.

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