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Nur ein paar Stunden nach der gemeinsamen Entscheidung der Volleyball-Bundesliga VBL und der Bundesligsten, die Volleyball-Hauptrunde noch zu Ende zu spielen, hat die VBL die Saison doch sofort für beendet erklärt.

Im Interview mit dem SWR erklärt Kim Renkema, Sportdirektorin von Allianz MTV Stuttgart: "Die Situation ist außergewöhnlich. Und es ist natürlich sehr schade. Man arbeitet das ganze Jahr darauf hin, wenn es dann so abrupt zu Ende ist, dann tut das natürlich schon weh. Aber es ist verständlich, die Gesundheit der Menschen ist das Allerwichtigste."

Noch vieles nicht geklärt

Wie es nach dem plötzlichen Ende weitergeht, sei noch unklar, die Situation ganz neu, so Renkema. "Wir wissen noch nicht, wie es in Zukunft weiter geht, wie lange Veranstaltungen abgesagt werden. Ich denke, die meisten Spielerinnen werden im Laufe der Woche nach Hause gehen, weil es macht keinen Sinn mehr hier zu bleiben. Für manche wird es immer schwieriger nach Hause zu kommen. Wir haben fünf Spielerinnen aus den USA. Ich denke es ist wichtig, dass alle gesund wieder heimkommen. Und wie es dann weiter geht, ist wohl für alle im Sportbetrieb unklar."

Dauer

Plötzliche Änderung hat alle überrumpelt

Eigentlich hatte der Titelverteidiger Stuttgart am Freitag geplant nach Schwerin zu reisen. Stattdessen gibt es heute, laut Renkema, ein gemeinsames Abendessen als kleinen Team-Abschluss. "Wir werden vor allem viel miteinander sprechen, weil auch jede Spielerin Fragen hat, wie es weitergeht. Und dann werden wir einen organisatorischen Plan aufstellen, so gut wie das geht. Um in den nächsten Wochen auch Abschlüsse zu machen, damit die Spielerinnen auch nach Hause können."

Auch finanziell bedeutet die Absage der Hauptrunde für einen Verein, wie Allianz MTV Stuttgart, einen Verlust. Denn so kann kein Gewinn durch den Ticketverkauf mehr generiert werden. Genau über die Thematik wird Kim Renkema auch am Sonntag um 21:45 Uhr in SWR Sport sprechen.

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