Spannendes Match zwischen dem Allianz MTV Stuttgart (blau) und Igor Gorgonzola Novara (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Volleyball | Champions League Novara zu stark für Allianz MTV Stuttgart

Es hat nicht gereicht: Trotz einer kämpferischen und spielerischen Topleistung unterlagen die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart im ersten Champions-League-Viertelfinale der Vereinsgeschichte der italienischen Topmannschaft Igor Gorgonzola Novara.

Mit Igor Gorgonzola Novara gastierte eine der besten Mannschaften der Welt zum Viertelfinal-Hinspiel der Volleyball-Königsklasse in der Stuttgarter Scharrena. MTV-Trainer Giannis Athanasopoulos hatte den Gegner als "komplettestes Team der Welt" bezeichnet. Und das italienische Spitzenteam demonstrierte seine Klasse und setzte sich letztlich mit 3:1 (25:19, 26:24, 19:25, 25:20 ) durch.

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Novara agiert im zweiten Satz cleverer

So deutlich, wie sich das Ergebnis anhört, war der Spielverlauf nicht. Im ersten Satz war Stuttgart unterlegen und lag fast durchgehend hinten, doch im zweiten Satz zeigten die MTV-Frauen ein sehr hohes Niveau und spielten so gut wie vielleicht die ganze Saison noch nicht. Lange führten die Stuttgarterinnen mit zwei oder sogar mit drei Punkten. Allein: Es reichte nicht, Novara setzte sich ganz knapp mit 26:24 durch.

MTV bringt Scharrena zum Kochen

Der dritte Satz verlief dann ähnlich wie der zweite. Stuttgart spielte tollen Volleyball, konnte sich absetzen - und diesmal zogen es die Schwäbinnen auch durch. 25:19 hieß es am Ende für die Mannschaft von Athanasopoulos - die Scharrena mit ihren mehr als 1.700 Zuschauern kochte.

Stuttgart startete auch gut in den vierten Satz. Doch dann drehte Novara wieder auf und setzte sich mit teilweise sieben Zählern Vorsprung ab. Die MTV-Frauen kamen zwar noch einmal ran, letztlich aber nutzten die Italienerinnen ihre Chancen und gewannen den Satz mit 25:20. Und somit auch das Spiel mit 3:1.

Julia Schaefer gibt sich kämpferisch

"Wir können trotzdem stolz auf uns sein", bilanzierte die Stuttgarter Außenangreiferin Julia Schaefer: "Immerhin sind wir die erste Mannschaft, die Novara in der diesjährigen Champions League einen Satz abgenommen hat."

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Die Hoffnung lebt noch

Nach dem verlorenen Pokalfinale Ende Februar gegen Schwerin steht Stuttgart nun in der Champions League vor dem Aus. Ein Weiterkommen im Rückspiel in Novara (21. März, 20:30 Uhr, als webexklusiver Livestream auf swr.de/sport) wäre nach dem Hinspiel-Ergebnis eine Sensation. Doch mit einer ähnlichen Leistung darf Stuttgart durchaus noch hoffen.

So sieht es auch Schaefer: "Wir waren heute schon in vielen Sätzen nahe dran. Wir haben gesehen, dass es möglich ist. Mit dem richtigen Einsatz und Kampfgeist können wir alles schaffen."

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