Allianz MTV Stuttgart will ins Viertelfinale der Champions League (Foto: Imago, imago/Beautiful Sports)

Volleyball | MTV Stuttgart MTV Stuttgart geht mit Rückenwind in die Champions League

Der MTV Stuttgart kann für die Zukunft planen, denn Sportdirektorin Kim Renkema hatte vor dem Champions-League-Spiel gegen die Béziers Angels gute Neuigkeiten.

Gleich mehrere gute Nachrichten hatte Volleyball-Bundesligist MTV Stuttgart vor dem anstehenden Champions-League-Gruppenspiel gegen den amtierenden französischen Meister Béziers Angels zu verkünden: Neben den Verträgen mit den beiden Hauptsponsoren wurden auch die Arbeitspapiere von Sportdirektorin Kim Renkema und Geschäftsführer Aurel Irion um drei Jahre bis 2022 verlängert.

Ambitionen in der Champions League

Hauptgrund für die Ausdehnung der Verträge sei die gute sportliche Entwicklung des Teams in den letzten Jahren: Die Stuttgarterinnen feierten vier Vizemeisterschaften in Folge, sind in dieser Saison in der Liga noch ungeschlagen und haben sich außerdem für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert. Eine starke Bilanz für die Volleyballerinnen, denen mit einem Jahresetat von rund 1,4 Millionen Euro deutlich weniger Geld zur Verfügung steht als den meisten gleichwertigen Ligakonkurrenten.

In der Champions League sind die Ambitionen trotzdem groß. "Unser Ziel ist es, als einer von den besten drei Zweiplatzierten ins Viertelfinale einzuziehen", sagt Sportdirektorin Kim Renkema. Nachdem das Auftaktspiel gegen Titelverteidiger VakifBank Istanbul verloren wurde, müssen gegen Bézier am Mittwoch, 19 Uhr, also unbedingt die ersten Punkte her.

Mit einem Sieg gegen den französischen Meister wäre der erste Schritt in Richtung Viertelfinale getan. Ein Selbstläufer wird das Spiel in der heimischen Scharrena aber nicht. "Bezier ist ein starker Gegner. Wir haben viel analysiert. Das wird ein spannendes Spiel", ist sich Renkema sicher.

Wiedersehen für Krystal Rivers

Für die Stuttgarter Diagonalangreiferin Krystal Rivers ist das Aufeinandertreffen mit Béziers außerdem ein ganz besonderes. In der vergangenen Saison schmetterte Rivers die Angels mit durchschnittlich 20 Punkten pro Spiel zur französischen Meisterschaft und wurde in der Folge zur wertvollsten Spielerin der Liga gewählt. "Sie freut sich sehr darauf, ihre alten Teamkolleginnen wiederzusehen", sagt Renkema, die sich bereits auf die Stimmung in der Scharrena freut: "Die eigenen Fans im Rücken zu haben ist immer ein großes Plus. Wir werden alles dafür geben, um als Sieger vom Feld zu gehen."

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