Meisterjubel beim MTV Stuttgart (Foto: Imago, imago images / Eibner)

Volleyball | MTV Stuttgart Volleyballerinnen im Stuttgarter Rathaus

Die Volleyballerinnen des MTV Stuttgart sind im Feier-Stress. Im Stuttgarter Rathaus holten sie sich bei OB Fritz Kuhn die Glückwünsche ab und trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Wer heute Vormittag auf dem Stuttgarter Wochenmarkt einkaufen war, der erlebte sein - im wahrsten Sinne des Wortes - blaues Wunder. Denn plötzlich schlenderte eine Gruppe junger, sportlicher Frauen in blauen Trainingsjacken mit meist blauen Sonnenbrillen vor den partymüden Augen vorbei. Der ersten Verwunderung folgte bei vielen Passanten Begeisterung. Sätzen wie: "Das sind doch die Volleyballerinnen, toll" folgte spontanes Klatschen. Und selbst durch die Sonnenbrillen war das Strahlen der Spielerinnen um Zuspielerin Pia Kästner zu erkennen: "Das ist cool, so empfangen zu werden! Dass alle so hinter uns stehen und sich mit uns freuen, das ist echt ein cooles Gefühl!" Mit den Medaillen um den Hals und der Meisterschale im Arm waren die Spielerinnen des MTV Stuttgart am Karlsplatz aus dem Bus gestiegen und gingen zu Fuß, am Marktplatz vorbei, rein ins Rathaus. Denn dort wartete Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

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Kuhn: "Eine sensationelle Leistung!"

Am Samstagabend beim großen MTV-Triumpf in der SCHARRena war Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn nicht live dabei. "Ich bin begeistert für diese Sportart, aber am Samstag konnte ich leider nicht", erklärte Kuhn. Und betrieb die Wiedergutmachung der anderen Art. Beim Empfang im Rathaus sprach Kuhn von "einer sensationellen Leistung". Es sei eine Ehre für die Stadt Stuttgart, die Volleyballerinnen zu Gast zu haben. Anschließend trugen sich die Spielerinnen im Goldenen Buch der Stadt ein. "Das ist eine wahnsinnig tolle Sportart. So eine Mischung aus Kampf und Technik, das ist ideal", schwärmte Kuhn - um den Hals einen MTV- Schal, im Arm einen handsignierten Volleyball und über den Unterarm das signierte Meistertrikot gelegt - alles Mitbringsel der Champions.                                             

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Immer noch ein (Party-)Traum                                 

Drinnen im Rathaus hatten die Spielerinnen ihre Sonnebrillen entweder abgelegt oder locker ins Haar gesteckt. "Die haben wir nicht nur für die Sonne dabei, sondern auch für die müden Augen", sagte Sportchefin Kim Renkema grinsend: "Wir haben gut gefeiert, aber so langsam werden wir auch ein bisschen müde." Aber noch sei die super ausgedehnte Meisterparty nicht zu Ende, erklärte Kapitänin Deborah van Daelen: "Bevor diese Woche noch einige nach Hause fliegen, müssen wir doch die Meisterschaft zusammen geniessen!", so die fast 1.90 Meter große Niederländerin. Und verriet nebenbei: "Ich wache immer noch morgens auf und frage mich: sind wir wirklich deutscher Meister"? - Die Antwort gibt van Daelen in Feiertagen wie diesen ihr Körper: "Mein Kopfweh erinnert mich daran..."

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