Allianz MTV Stuttgart beim Spiel gegen die Ladies in Black Aachen. (Foto: Imago, Imago)

Volleyball | MTV Stuttgart Allianz MTV Stuttgart startet gegen Lodz in die Champions League

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Die Frauen von Allianz MTV Stuttgart schlagen in Lodz erstmals in dieser Saison in der Champions League auf. Das Team hat sich hohe Ziele gesetzt und möchte auf der Reise durch Europa weiter internationale Erfahrung sammeln.

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart starten am Dienstag (18:00 Uhr) gegen den amtierenden polnischen Meister LKS Lodz in die Champions League 2019/20. Keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Giannis Athanasopoulos. "Aufgrund zahlreicher Verletzungen konnten wir kein einziges Mal mit dem kompletten Team trainieren", sagte der Grieche kurz vor dem Flug nach Polen im Gespräch mit SWR Sport. Daher befinde sich die Mannschaft "immer noch in einem Prozess".

Sportdirektorin Kim Renkema sagte nach der Auslosung im Oktober zu den Stuttgarter Nachrichten: "Wir haben gute Gegner erwischt." Und weiter: "Lodz ist gut, trotzdem sehe ich uns mit dieser Mannschaft auf Augenhöhe."

Den Polen stehen einige Nationalspielerinnen zur Verfügung. Zu diesen gehört auch Katarina Lazovic. Die 20-Jährige wurde im September mit Serbien Europameister. Auch Stuttgart hat zahlreiche Spielerinnen im Kader, die zu den besten ihres Landes gehören. Das sind beispielsweise Roosa Koskelo (Finnland), Channon Thompson (Trinidad und Tobago), Celine van Gestel (Belgien) und Krystal Rivers (USA).

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Juschne ist Pflicht, Novara die Kür

In der vergangenen Spielzeit schied Stuttgart im Viertelfinale knapp mit 1:3 und 2:3 gegen Igor Gorgonzola Novara aus. Die italienische Top-Mannschaft wurde im Anschluss Gewinner der Königsklasse. Nun gibt es ein Wiedersehen.

Der Titelverteidiger ist neben Stuttgart, Lodz und Chimik Juschne (Ukraine) die vierte Mannschaft in der Gruppe C. Novara musste Superstar Paola Egonu (Imoco Volley Conegliano) nach der vergangenen Spielzeit ziehen lassen.

Dennoch ist sich Athanasopoulos sicher: "Novara ist eine Klasse für sich." Mit Lodz sei man auf Augenhöhe und gegen Juschne in der Favoritenrolle, schätzt Athanasopoulos. Das Ziel für die Champions League formuliert der Meister-Trainer wie folgt: "Wir wollen durch die Champions-League-Spiele weiter wachsen. Wenn unsere Spielerinnen fit sind, können wir Platz zwei in der Gruppe erreichen." Und das könnte, wie in der vergangenen Saison, für das Viertelfinale reichen.

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