Die Volleyballerinnen vom MTZV Stuttgart wollen auch weiterhin in der Champions League jubeln. (Foto: Imago, imago images / masterpress)

Volleyball | MTV Stuttgart Allianz MTV Stuttgart will weiter Geschichte schreiben

Im ersten Champions-League-Viertelfinale der Vereinsgeschichte wollen die Volleyballerinnen des Allianz MTV Stuttgart die italienische Topmannschaft Igor Gorgonzola Novara ärgern.

Die Vorfreude ist groß bei Allianz MTV Stuttgart. Denn am Dienstagabend kommt mit Igor Gorgonzola Novara eine der besten Mannschaften der Welt zum Viertelfinal-Hinspiel der Volleyball-Champions-League in die Stuttgarter Scharrena. Für Trainer Giannis Athanasopoulos ist das ein ganz besonderes Spiel: "Vor zehn Jahren bin ich noch extra nach Italien gereist, um Massimo Barbolini (Trainer von Novara) beim Training zu beobachten. Jetzt darf ich gegen ihn antreten", erzählt er strahlend.

Für Athanasopoulos ist Novara das kompletteste Team der Welt: "Sie haben großartige Spielerinnen. In meinen Augen sind sie - wenn sie ihr ganzes Potenzial entfalten - noch besser als unser Gruppengegner Istanbul." Gegen Istanbul setzte es zwei klare Niederlagen. Bei Außenangreiferin Julia Schaefer klingt es ähnlich: "Früher habe ich immer davon geträumt, gegen solche Gegnerinnen zu spielen. Jetzt hab ich es geschafft - das muss ich mir manchmal erst wieder bewusst machen."

Der Underdog möchte den Favoriten ärgern

Dauer

Gegen die Tabellenzweiten der italienischen Liga sind die Stuttgarterinnen klare Außenseiter. Trotzdem wollen die MTV-Frauen versuchen, den Gegner zu ärgern: "Wir haben den Heimvorteil, was eine große Motivation für uns ist", sagt Trainer Athanasopoulos. In der Liga verlor Novara erst am Samstag gegen den Vorletzten nach 2:0-Führung noch mit 2:3. Deshalb ist sich auch Julia Schaefer sicher, dass die Stuttgart gegen die Italienerinnen bestehen kann.

Wiedergutmachung nach der Pokal-Pleite?

Nach dem verlorenen Pokalfinale Ende Februar gegen Schwerin war es keine leichte Zeit für das Team von Athanasopoulos, wie der 40-jährige Grieche zugibt: "Wir waren in einem Tief und mental angeschlagen. Durch viele Analysen hoffen wir jetzt, wieder zu unserer starken Form zurückzukommen." Auf Pokalfinale folgten zwei Siege in der Bundesliga und einer in der Champions League gegen Plovdiv. Auch Außenangreiferin Julia Schaefer hatte großen Anteil daran, auch wenn sie zugunsten des Mannschaftserfolgs hin und wieder auf der Bank Platz nehmen muss.

Dauer

Jetzt wollen die Stuttgarterinnen alles daran setzten, ihre Erfolgsgeschichte in der Champions League weiterzuschreiben.

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