Pia Kästner - Deutschlands Zuspielerin der Zukunft. (Foto: Imago, SWR, Beautiful Sports)

Volleyball | Allianz MTV Stuttgart Pia Kästner will doch nur zuspielen

Volleyballerin Pia Kästner gilt als Deutschlands Zuspielerin der Zukunft. Doch schon jetzt zeigt sie beim AMTV Stuttgart, was in ihr steckt und überzeugt damit nicht nur den Bundestrainer.

Ein Toastbrot mit Butter, Nutella und einer Scheibe Käse. Was sich fast schon nach einer Ekel-Prüfung im Dschungelcamp anhört, ist für Pia Kästner ein echtes Schmankerl. Regelmäßig landet diese abenteuerliche Kombination auf dem Frühstücksteller der 20-jährigen Volleyballerin des MTV Stuttgart. Geschadet hat diese kulinarische Eigenheit ihrer Karriere bisher nicht.

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Deutschlands Zuspielerin der Zukunft

Die Zuspielerin wechselte 2017 vom VC Olympia Berlin zum Volleyball-Bundesligisten MTV Stuttgart. Im Kader der Stuttgarterinnen ist Kästner die jüngste Spielerin. Seit ihrem Wechsel hat sie alle von ihren Fähigkeiten überzeugt. Deshalb war es nur logisch, dass der Vizemeister das Talent um weitere zwei Jahre an sich gebunden hat. Der am Saisonende auslaufende Vertrag der Nationalspielerin beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Bundesliga wurde bis Sommer 2021 verlängert. "Pia hat sich in den letzten zwei Jahren enorm entwickelt und ist aus unserer Sicht die Zukunft im Zuspiel für Deutschland. Sie hat extrem viel Ballgefühl. Wir sind alle sehr froh, dass sie bei uns ist", schwärmt Sportdirektorin Kim Renkema.

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Pia Kästners steile Karriere

Ihre ersten Schritte im Volleyball machte Kästner in ihrem Heimatverein, dem VSB Offensiv Eisenhüttenstadt. Ihr weiterer Weg führte sie über den SC Potsdam zum VC Olympia Berlin. Dort spielte sie mit dem Juniorinnen-Team von 2013 bis 2017 in der ersten und zweiten Liga. In dieser Zeit reifte Kästner auch zur Juniorinnen-Nationalspielerin und spielte bei Welt- und Europameisterschaften. Folgerichtig ließ auch der Sprung in die A-Nationalmannschaft nicht lange auf sich warten.

Die erste WM-Teilnahme

Im Herbst 2018 dann das Highlight ihrer bisherigen Karriere: Die Teilnahme an der Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan. Auch hier war Kästner die jüngste Spielerin im Kader von Nationaltrainer Felix Koslowski. Ein beeindruckendes Erlebnis: "Das ist hier alles mega aufregend. Das habe ich noch nicht erlebt und lässt sich mit nichts vergleichen", erzählte Kästner damals stolz.

Pia Kästner im Einsatz bei der WM in Japan im Vorrundenspiel gegen Kamerun. (Foto: Imago, SWR, Naoki Morita)
Pia Kästner im Einsatz bei der WM in Japan im Vorrundenspiel gegen Kamerun. Imago Naoki Morita

Aufregung wird Pia Kästner wohl auch am Mittwoch verspüren. Dann trifft Allianz MTV Stuttgart in der Champions League im Heimspiel auf Vakifbank Istanbul. Das türkische Spitzenteam gilt als die beste Vereinsmannschaft der Welt.

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