Der VfB Friedrichshafen spielt in der kommenden Spielzeit in der ratiopharm Arena (Foto: Imago, imago images/Nordphoto)

Volleyball | Bundesliga

VfB Friedrichshafen: Alle Heimspiele in der Arena von ratiopharm Ulm

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Volleyball-Bundesligist VfB Friedrichshafen wird in der kommenden Saison alle seine Spiele in der Ulmer ratiopharm arena austragen. In der vergangenen Spielzeit hatte der VfB noch in der Messe Friedrichshafen gespielt.

Es waren keine einfachen Wochen für VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt und sein Team. Dass am Ende die ratiopharm arena in Ulm/Neu-Ulm die neue Heimspielstätte wird, lässt Späth-Westerholt aufatmen. "Wir haben viele Möglichkeiten und Hallen geprüft", erklärt er. "Aber entweder waren die Hallen belegt, oder aber sie haben nicht die Anforderungen der Volleyball-Bundesliga und des europäischen Verbands erfüllt." Die Ulmer Multifunktionsarena erfüllt diese Kriterien – beispielsweise mit 14 Metern Deckenhöhe.

Nach der Schließung der ZF Arena gab es schon die ersten Gespräche mit der Betreibergesellschaft der ratiopharm arena. Nun wurden die Überlegungen konkreter. Die Entscheidung fiel letztlich nach Gesprächen mit Stadt und Messe Friedrichshafen. Das Training wird weiterhin - mit veranstaltungsbedingten Unterbrechungen - in der Messehalle A7 stattfinden. Für die Heimspiele fährt der VfB-Tross nach Ulm.

Weiterhin "hervorragende Trainingsbedingungen" in Friedrichshafen

Für Cheftrainer Mark Lebedew war die Nachricht vom Umzug nach Ulm/Neu-Ulm eine Überraschung. "Für den Club ist die Situation mit der geschlossenen ZF ARENA und mit Corona sicher sehr schwierig. Aber wir freuen uns, in so einer tollen Halle spielen zu dürfen", freut er sich. Zudem spricht Lebedew von "hervorragenden Trainingsbedingungen" in Friedrichshafen, wo er gerade die Mannschaft für die kommende Saison formt. "Wir haben jetzt fünf Profis da und füllen mit nochmal fünf Spielern des Bundesstützpunktes auf", erzählt er. "Ich bin zufrieden, die Jungs arbeiten gut und harmonieren hervorragend."

Thilo Späth-Westerholt hat für die Saison, die am 6. Oktober in Neu-Ulm gegen die SVG Lüneburg beginnen wird, einen Wunsch. "Wir möchten unsere Zuschauer aus der Bodenseeregion weiterhin begeistern und hoffen, dass sie uns auch in der neuen Halle unterstützen", sagt er. „Und der Großraum Ulm/Neu-Ulm darf sich über großartigen Sport direkt vor der Haustür freuen.“

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