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Wegen der aus ihrer Sicht nicht akzeptablen Kleidervorschriften verzichten die Stuttgarter Beachvolleyballerinnen Karla Borger und Julia Sude auf einen Start beim World-Tour-Turnier im März in Katar.

Die katarischen Behörden hatten für die Wettkämpfe festgelegt, dass Spielerinnen in Shirts und knielangen Hosen starten sollen statt nicht wie sonst üblich im "Sport-Bikini". Es sei unzumutbar bei 40 Grad in langen Sachen zu spielen, sagte Karla Borger im Gespräch mit SWR Sport. "Die Männer dürfen in ihren normalen Berufs-Outfits spielen und wir müssen uns anpassen", ergänzt Julia Sude. "Es geht jetzt nicht darum, ob Bikini oder nicht, ob wir wenig anhaben oder nicht, sondern einfach, weil wir schon Jahrzehnte in Bikini unseren Beruf ausführen", so Sude.

Unterstützung vom Deutschen Volleyball-Verband

Beachvolleyball sei "verdammt anstrengend", meinte Borger zuvor in einem Interview mit dem "Spiegel": "Wir passen uns in jedem Land an, wo wir können. Wir sind dazu auch bereit. Aber du bist da in der Hitze nur am Triefen." Unterstützung für die Weltrangliste-16. kam vom Deutschen Volleyball-Verband. "Wir haben Respekt vor der Entscheidung von Karla und Julia und können diese absolut nachvollziehen", sagte ein Verbandssprecher am Samstag dem "Spiegel". Der Weltverband hat in diesem Jahr erstmals ein Turnier in Katar auch für Frauen in den Kalender aufgenommen, bisher durften dort nur Männer spielen.

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