Volleyball-Pokalfinale in der SAP Arena Mannheim (Foto: picture-alliance / Reportdienste)

Volleyball | DVV-Pokalfinale Stuttgart und Friedrichshafen lechzen nach dem Titel

Für Volleyball-Fans und Spieler ist es einer der Höhepunkte des Jahres: Das Pokalfinale in Mannheim. Die Damen des MTV Stuttgart und die Herren des VfB Friedrichshafen greifen nach dem Titel.

Was Berlin für die Fußball-Profis ist, ist Mannheim für die Volleyballer: Schauplatz des deutschen Pokalfinales, Mekka für etwa 10.000 Volleyball-Fans. Am Sonntag kämpfen in der Mannheimer Arena zunächst die Herren des deutschen Rekordmeisters VfB Friedrichshafen gegen SVG Lüneburg um den Titel (Spielbeginn: 13:30 Uhr). Anschließend treffen die beiden Spitzenteams im deutschen Damen-Volleyball, Allianz MTV Stuttgart und SSC Palmberg Schwerin, aufeinander (16:15 Uhr).

MTV sieht sich nicht als Favorit

Pia Kästner; Zuspielerin und Nationalspielerin in Stuttgart, sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe: "Die Chancen stehen 50 zu 50, wir sind nicht in der Favoritenrolle", sagte sie dem SWR. Ihre Mannschaft sei aber super motiviert und wolle den Cup unbedingt holen.

Etwa 10.000 Fans werden in der Halle erwartet - für ein Volleyballspiel in Deutschland eine riesige Kulisse. Zum vierten Mal findet das Finale in der Arena in Mannheim statt.

Die Häfler spielen derzeit auf hohem Niveau

Die Herren des VfB Friedrichshafen sind bereit für die große Kulisse. "Wir haben ein hohes Spielniveau erreicht, wir sind bereit für's Finale", sagt Trainer Vital Heynen. Wenn sie ihre Fehler reduzierten und ihr eigenes Spiel machten, würde es für den Gegner schwer, so der belgische Coach der Bodensee-Truppe. Für die "Häfler" wäre es der dritte Pokaltitel in Folge. Aktuell steht der deutsche Rekordmeister im Volleyball auf Platz zwei der Bundesligatabelle, direkt gefolgt von Lüneburg - dem zweiten Finalisten.

Besondere Final-Atmosphäre

Für die Spieler der Final-Teams wird es eine ganz besondere Atmosphäre werden. Denn alle vier Mannschaften begegnen sich schon am Tag vor dem Spiel und erleben die Anspannung der anderen, erinnert sich der Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV), Christian Dünnes. Der Mann weiß, wovon er spricht. Vier Mal stand er als Akteur im Pokalfinale, zwei Mal hat er den Titel gewonnen. 2014 übrigens mit dem VfB Friedrichshafen.

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