Freiburgs  Frisbee-Team (Foto: SWR)

Ultimate Frisbee

Mit "Spirit" zum Erfolg: Freiburger Team erstmals bei der WM

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Ultimate Frisbee ist eine Boomsportart. Im Juli findet die Weltmeisterschaft in Cincinnati (USA) statt. Erstmals mit dabei: Das Freiburger-Mixed Team "DISConnection".

Was genau ist eigentlich Ultimate Frisbee? Vereinfacht gesagt ähnelt es ein wenig dem American Football. Zwei Teams mit jeweils sieben Personen treten gegeneinander auf einem rechteckigen Feld an, an dessen Stirnseiten sich jeweils eine Endzone befindet. Ziel ist es, den Frisbee in der gegnerischen Endzone zu fangen, wobei mit dem Spielgerät in der Hand nicht gelaufen werden darf. Es muss also immer gepasst werden - und das ausschließlich nach vorne. Das bedeutet viel Laufarbeit, um demjenigen, der das Frisbee gerade hat, Anspielstationen zu bieten. Auch die verteidigende Mannschaft muss viel laufen. Ziel ist es, die Scheibe abzufangen oder Pässe zu verhindern - und das alles kontaktlos.

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Doch neben dem athletischen Charakter steht bei Ultimate Frisbee die Haltung im Vordergrund. Es ist eine Sportart, die von Werten lebt und für Werte steht. Der "Spirit", also der Geist, ist sehr wichtig, dazu gehört auch, dass es "fair" zugeht. "Gleichberechtigung" wird auf dem Feld gelebt, zudem soll die Trendsportart "anstrengend" sein.

Deshalb gibt es bei großen Turnieren neben der Punkte- immer auch eine "Spirit"-Wertung. "Man bewertet den Spirit des anderen Teams in verschiedenen Kategorien, also Fouls, Fairplay, Kommunikation und positive Einstellung", sagt Phillip Steffan, Spirit Captain des Freiburger Teams, im Gespräch mit SWR Sport.

Erstmals für die WM qualifiziert


Das alles wird in Freiburg beim Team "DISConnection" gelebt - und zwar bereits seit 1988. Die Scheibensportler aus dem Breisgau waren noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Erstmalig gelang die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Ultimate Frisbee. Diese findet vom 23. - 30.07. in Cincinnati (USA) statt.

Extra-Schichten für das große Ziel

Um für die internationale Bühne gewappnet zu sein, werden in Freiburg bereits jetzt Extra-Schichten eingelegt. "Wir gehen alle neben dem Training noch ins Fitnessstudio, oder machen zuhause Training. Viele trinken keinen oder wenig Alkohol", erzählt Magdalena Frey. Ihr Teamkollege Steffan ergänzt: "Auf die Ernährung achten und viel schlafen."


Das alles soll sich dann Ende Juli in den USA auszahlen. Das Freiburger Team reist mit insgesamt 24 Spielern und Spielerinnen über den großen Teich. Zum Einsatz kommen bei "DISConnection" nicht nur die Besten, sondern alle. Die interne "Spirit"-Wertung stimmt also schon mal. Jetzt muss es nur noch international klappen.

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