Elisabeth Seitz beim Podiumstraining in Stuttgart (Foto: Imago, Schreyer)

Turnen | WM 2019 in Stuttgart Elisabeth Seitz geht mit viel Vorfreude in die Heim-WM

Es werden ihre neunten Weltmeisterschaften mit gerade einmal 25 Jahren. Deutschlands Vorzeige-Turnerin Elisabeth Seitz freut sich auf die Heim-WM in Stuttgart und hat ein klares Ziel: Die Olympia-Qualifikation.

Der Rote Teppich ist schon ausgerollt und Elisabeth Seitz strahlt in die Kameras, während sie Interviews gibt. Verständlich, denn am Freitag startet die Turn-WM in Stuttgart, ein ganz besonderes Heimspiel für die 25-Jährige.

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"Der Hype hat in Stuttgart schon begonnen"

"Es ist unbeschreiblich. Man ist eigentlich zuhause, hat aber eine Weltmeisterschaft und die ist so schön und so groß aufgebaut", schwärmt die beste deutsche Turnerin im Rahmen des Podiumstrainings. Und weiter: "Man sieht, dass der Hype hier in Stuttgart, oder sogar in ganz Deutschland, schon los gegangen ist." Wenn die Qualifikation der Frauen am Freitag startet, erwartet Seitz ein Publikum, "das genau so bereit ist wie wir".

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Die Olympia-Qualifikation ist das große Ziel

Neben einer tollen Atmosphäre wollen Seitz und ihre Kolleginnen natürlich auch sportliche Ausrufezeichen setzen. Ziel Nummer eins: Die Olympia-Qualifikation mit dem Team. Und "wenn das funktioniert, habe ich höchst wahrscheinlich auch einen guten Wettkampf geturnt, so dass ein Finale drin sein könnte", erklärt Seitz, die bei der vergangenen WM in Katar Bronze am Stufenbarren gewann.

Nicht zum Aufgebot der deutschen Turnerinnen gehört Pauline Schäfer, die amtierende Schwebebalken- Weltmeisterin. Bundestrainerin Ulla Koch nominierte stattdessen Sophie Scheder, Sarah Voss, und die ebenfalls aus dem Ländle stammenden Emelie Petz und Kim Bui.

Beim Training unter Wettkampfbedingungen zeigte das gesamte Team eine gute Leistung. "Ich bin zufrieden. Es waren nur ein paar Kleinigkeiten, die noch nicht ganz passten, aber wir werden am Freitag auf jeden Fall bereit sein“, analysiert Koch.

Dann wird es auch auf die erfahrene Lokalmatadorin Seitz ankommen. Die hoffentlich wieder in die Kameras strahlt, aber nicht nur zur Probe.

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