Elisabeth Seitz bei der Turn WM in Stuttgart. (Foto: Imago, imago)

Turnen | WM in Stuttgart Deutsche Turnerinnen bangen um Teamfinale

Bei der Turn WM in Stuttgart sind die deutschen Turnerinnen nur noch auf dem Sechsten Platz. Damit dürfte es für die Mannschaft mit dem Erreichen des WM-Teamfinals der besten Acht eng werden, denn die große Konkurrenz turnt erst noch.

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Die deutschen Kunstturnerinnen sind bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart im Qualifikationswettkampf vom vierten auf den sechsten Platz zurückgefallen. Die Riegen aus Großbritannien und Italien zogen am Samstagvormittag knapp an den WM-Gastgeberinnen vorbei. Das Team des Deutschen Turner-Bundes (DTB) war bereits am Freitag an die Geräte gegangen. Damit dürfte es für die Mannschaft von Cheftrainerin Ulla Koch mit dem Erreichen des WM-Teamfinals der besten Acht eng werden, denn starke Rivalen wie die USA, Russland und Japan starten erst im weiteren Verlauf des Tages (Die Sportschau live ab 16:20 Uhr im Ersten und ab 16:50 Uhr bis 17:45 und von 20.00 bis 22.30 Uhr im Livestream bei SWR Sport). Weitgehend ungefährdet hingegen erscheint die Qualifikation für Olympia 2020 in Tokio, dafür reicht Rang zwölf.

Es sieht gerade ein bisschen arg knapp aus. Es ist echt ein spannender Tag.

Elisabeth Seitz gegenüber SWR Sport

"Es ist eine ähnliche Situation wie in Doha vergangenes Jahr. Wir müssen hoffen, dass die anderen Fehler machen", sagte die Cheftrainerin am Samstagmorgen beim Pressegespräch im Teamhotel. Stufenbarren-Spezialistin und Stuttgarterin Elisabeth Seitz sagte gegenüber SWR Sport: "Für uns geht es auch hauptsächlich um die Olympiaquali, unter die besten 12 müssen wir kommen. Ich denke, dass das auf jeden Fall möglich ist. Aber das Schönste wäre natürlich unter die Top Acht zu kommen und dann noch mal im Teamfinale turnen zu dürfen. Es sieht gerade ein bisschen arg knapp aus. Es ist echt ein spannender Tag." Aber nicht nur das Warten auf die Ergebnisse der anderen Turner steht heute auf dem Programm. "Man muss sich auch vom Wettkampf erholen, das ist schwierig, aber wir geben unser Bestes wie immer."

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