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Olympia 2020 in Tokio - das ist das große Ziel für ganz viele Sportler. So auch für Turn-Ass Elisabeth Seitz vom MTV Stuttgart. Doch ob und wann die Spiele überhaupt stattfinden, ist derzeit aufgrund der weltweiten Gefährdungslage durch das Coronavirus mehr als fraglich. Im Gespräch mit SWR Sport spricht Seitz darüber, wie sie mit der Situation umgeht.

Normales Training ist für Elisabeth Seitz derzeit nicht möglich. Dazu ist unklar, wie lange die Weltklasse-Turnerin überhaupt noch in der Turnhalle trainieren kann. Die 26-Jährige versucht, das Beste aus der diffusen Situation zu machen.

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"Ich will auf jeden Fall weiter turnen"

"Ich versuche, meinen Körper fit zu halten. Wenn ich nicht mehr in der Halle trainieren kann, dann versuche ich das eben zu Hause. Ich will auf jeden Fall weiter turnen", sagte Seitz im Gespräch mit SWR Sport.

Die Auswirkungen der Pandemie seien natürlich auch im Turnsport zu spüren. "Trainingslager wurden jetzt erst einmal abgesagt. Es wird aktuell sehr viel diskutiert, wie es ermöglicht werden kann, an Geräten zu trainieren und die Sportler trotzdem zu schützen. Wir Sportler warten eigentlich minütlich ab, was passieren wird", sagte Seitz.

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"Versuche mich so gut wie möglich zu isolieren"

Der Gefährdungslage durch das Coronavirus und der damit einhergehenden dynamischen Entwicklung begegnet die Turnerin mit Vorsichtsmaßnahmen. "Ich nehme das Thema sehr ernst und versuche mich so gut wie möglich zu isolieren. Ich halte mich daran, was unsere Bundeskanzlerin sagt und was auch Experten sagen und versuche, Sozialkontakte so gut es geht zu meiden."

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"Dann müssen die Pläne eben geändert werden"

Eine Olympia-Absage würde Seitz hart treffen. "Man hat als Sportler alles auf das Jahr 2020 gesetzt. Auch ich als erfahrene Athletin habe so etwas noch nicht mitgemacht. Ein drittes Mal an den Olympischen Spielen teilzunehmen bleibt mein großes Ziel", so die 26-Jährige. Eine Verschiebung müsse man hinnehmen, sagte sie weiter: "Wenn die Spiele verschoben werden und es vielleicht noch zwei Jahre dauert, dann müssen die Pläne eben geändert werden."

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