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Als erste deutsche Tennisspielerin ist Laura Siegemund am Auftakttag in Wimbledon ausgeschieden. Auch für den Karlsruher Tennisprofi Yannick Hanfmann endet das Turnier schon nach dem ersten Spiel. Ganz anders lief es für Dominik Koepfer.

Der in Furtwangen geborene Tennisprofi hat für den ersten Sieg eines deutschen Tennisprofis beim diesjährigen Turnier in Wimbledon gesorgt. Der Weltranglisten-62. gewann am Montag in London 6:4, 7:6 (7:3), 6:2 gegen Reilly Opelka aus den USA. Opelka war bei dem auf Rasen ausgetragenen Grand-Slam-Turnier an Nummer 27 gesetzt.

Entscheidung nach 1:59 Stunden

Der Linkshänder Koepfer zeigte eine starke Leistung gegen den 2,11 Meter großen Opelka. Nach 1:59 Stunden machte der Wahl-Amerikaner wie vor zwei Jahren den Einzug in die zweite Runde perfekt. Dort trifft Koepfer entweder in einem deutschen Duell auf Qualifikant Daniel Masur oder den Südkoreaner Kwon Soon Woo.

Siegemund hatte keine Chance

Die 33 Jahre alte Schwäbin Laura Siegemund hingegen war am Montag beim 1:6, 3:6 gegen die an Nummer 32 gesetzte Jekaterina Alexandrowa weitgehend chancenlos. Zwar konnte Siegemund im zweiten Satz anfangs verhindern, dass die Russin sie weiterhin ständig mit ihren druckvollen Grundschlägen überrollte, das Break zum 3:4 bedeutete aber praktisch schon die Entscheidung.

"Schön ist es nicht, Spaß macht es keinen"

Das Match hatte wegen Regens in London erst mit fast fünfstündiger Verzögerung begonnen. Siegemund kritisierte die Kommunikation der Organisatoren. "Sie haben es immer um eine halbe Stunde verschoben, und das über fünf Stunden", sagte die Schwäbin: "Ich habe mich wirklich viermal warm gemacht. Schön ist es nicht, Spaß macht es keinen. Da ist es für jeden schwierig, aus den Startlöchern zu kommen. Aber das gehört hier an manchen Tagen auch einfach dazu."

Siegemund fehlte die Überzeugung

Bei der Wimbledon-Generalprobe in Bad Homburg hatte Siegemund mit ihrem Viertelfinaleinzug Selbstvertrauen getankt. Dabei hatte sie aber auch offenbart, dass sie zuletzt abseits des Courts "viele schwierige Sachen zu bewältigen" hatte, ohne näher darauf einzugehen. Gegen die aggressive Alexandrowa fehlte Siegemund am Ende aber auch die letzte Überzeugung.

Tennisprofi Hanfmann auch raus

Auch der Karlsruher Tennisprofi Yannick Hanfmann ist bei seiner Premiere im Hauptfeld von Wimbledon gleich in der ersten Runde ausgeschieden. Der 29-Jährige verlor am Montag in London 1:6, 5:7, 6:7 (5:7) gegen den Tschechen Jiri Vesely. Der stark aufschlagende Linkshänder Vesely stand in Wimbledon schon zweimal im Achtelfinale und schlug vor zwei Jahren dort den Hamburger Alexander Zverev gleich in der ersten Runde. Hanfmann verabschiedete sich damit als erster von sieben deutschen Herren bei dem auf Rasen ausgetragenen Grand-Slam-Turnier.

Titelverteidiger Djokovic souverän

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat seine Mission Titelverteidigung in Wimbledon mit leichten Startschwierigkeiten begonnen. Der 34 Jahre alte Serbe, der in diesem Jahr bereits die Grand-Slam-Turniere in Melbourne und Paris gewonnen hatte, wurde in seinem Auftaktmatch vom zunächst furios aufspielenden britischen Wildcard-Starter Jack Draper (19) kalt erwischt - nach genau zwei Stunden setzte sich Djokovic aber doch souverän mit 4:6, 6:1, 6:2, 6:2 durch.

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