Die Presäntation zum MercedesCup 2019 (Foto: SWR)

Tennis | ATP-Turnier Stuttgart MercedesCup - starkes Spielerfeld, aber ohne Federer und Zverev

Anfang Juni gibt es am Stuttgarter Weissenhof wieder Weltklasse-Tennis zu sehen. Das diesjährige Spielerfeld ist zwar besonders breit aufgestellt, ein Top-Star fehlt allerdings noch.

Große Namen, wie den des Vorjahressiegers Roger Federer, Raffael Nadal oder Novak Djokovic sucht man vergeblich auf der Meldeliste des Stuttgarter Weissenhof-Turniers (8. bis 16. Juni). Turnierdirektor und Veranstalter Edwin Weindorfer erwartet ein "sehr starkes, attraktives, ausgeglichenes Spielerfeld", in dem vor allem auf die Nachwuchstalente der sogenannten "NextGen" (Abkürzung für "Next Generation") gebaut wird.

Weindorfer: "Zverev wird in Zukunft in Stuttgart aufschlagen"

"Wir sind leider nicht Wimbledon mit einem Budget von 300 Millionen, sondern wir sind der MercedesCup mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro", begründet der Österreicher das Ausbleiben eines Top-10-Spielers. Die Gespräche mit dem deutschen Superstar Alexander Zverev gestalten sich in diesem Jahr schwierig. Der Grund: Der Hamburger hat sich von seinem ehemaligen Manager Patricio Apey getrennt und ist aktuell auf der Suche nach einem neuen Management. "Zverev ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Ich glaube auch, dass er hier spielen möchte in Zukunft", sagt Weindorfer.

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Anstatt den Zverevs, Federers oder Nadals dieser Welt, stehen in diesem Jahr am Weissenhof unter anderem der dreimalige Grand-Slam-Sieger Stan Wawrinka und das "enfant terrible" Nick Kyrgios auf dem Stuttgarter Rasen. Mit Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff sind auch zwei deutsche Spieler mit im Rennen.

Doch noch einen Top-Star als Nachrücker?

Zum Spielerfeld, zu dem aktuell sechs Top-20-Spieler gehören, sollen durch die Vergabe von insgesamt drei Wildcards laut Weindorfer noch zwei "Top-Spieler" hinzustoßen. Die dritte Wildcard soll an einen deutschen Athleten vergeben werden.

Der ehemalige Top-50-Spieler und heutige Turnierbotschafter Michael Berrer ist vom Potenzial der jungen Teilnehmer überzeugt: "Die Spieler, die wir hier haben, die werden Topstars".

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