Jan-Lennard Struff musste sich im Halbfinale des ATP-Turniers auf dem Stuttgarter Weissenhof dem Italiener Matteo Berrettini geschlagen geben (Foto: Imago, imago images / Nordphoto)

Tennis | ATP-Turnier in Stuttgart Matteo Berrettini zu stark für Struff

Für Tennis-Profi Jan-Lennard Struff ist erneut im Halbfinale Endstation. Beim ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof unterlag er dem Italiener Matteo Berrettini mit 4:6, 5:7.

Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof im Halbfinale ausgeschieden. Der 29-Jährige aus Warstein unterlag dem Italiener Matteo Berrettini 4:6, 5:7 und verpasste damit auch im siebten Anlauf den erstmaligen Einzug in ein ATP-Finale. Struff gratulierte seinem Bezwinger fair zum Finaleinzug.

"Er hat sehr gut gespielt und brutal serviert", lobte Struff, der selbst "nicht ideal" aufschlug bei "Sky". Im Finale trifft Berrettini am Sonntag (15.00 Uhr) auf ein kanadisches Toptalent: Felix Auger-Aliassime. Der 18-Jährige erreichte kampflos das Finale, weil der kanadische Vorjahresfinalist Milos Raonic wegen Rückenproblemen nicht antrat.

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Sendedatum
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18:00 Uhr
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SWR Fernsehen BW

Struff, als Weltranglisten-38. so gut platziert wie nie zuvor, wird im ATP-Ranking einen weiteren Sprung nach oben machen. Für den Davis-Cup-Spieler, der zuletzt bei den French Open in Paris erstmals ein Grand-Slam-Achtelfinale erreichte, steht nun das Turnier in Halle/Westfalen auf dem Programm, ehe Anfang Juli der Höhepunkt in Wimbledon auf dem Programm steht.

Struff mit Problemen beim Aufschlag

Bei windigen Bedingungen auf dem gut gefüllten Center Court in Stuttgart kassierte Struff beim Stand von 3:3 sein erstes Break des Turniers. Die beiden Aufschlag-Spezialisten hatten zuvor noch kein einziges Service abgeben müssen, der 23-jährige Berrettini marschierte ohne Satzverlust bis ins Finale. Während Struff mit leichten Problemen beim ersten Aufschlag kämpfte, brachte Berrettini, Nummer 30 der Welt, sein Service meist problemlos durch.

Berrettini, der in diesem Jahr bereits in Budapest triumphiert hatte und in München erst im Finale gescheitert war, gelang bei 5:5 das entscheidende Break, nach 1:14 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball. Der topgesetzte Alexander Zverev (Hamburg) hatte sich im deutschen Duell bereits im Achtelfinale gegen Qualifikant Dustin Brown (Winsen/Aller) geschlagen geben müssen.

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